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Mögliche Sparpläne der Sparkasse Südholstein : Waldenauer Kampf um Filiale nimmt Fahrt auf

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Bereits mehr als 1000 Unterschriften für den Erhalt der Sparkasse: Pinnebergs Bürgermeisterin sagt Unterstützung zu.

Waldenau ohne Sparkasse? Für viele Einwohner des südlichsten Pinneberger Ortsteils ein Horror-Szenario. Sie haben den Kampf aufgenommen. Für den Erhalt der Filiale im Ortskern. Für persönlichen Service statt Automatenabfertigung. Von Pinnebergs Bürgermeisterin Urte Steinberg bekommen die Menschen in Waldenau-Datum volle Rückendeckung. Sie will sich für den Erhalt der Geschäftsstelle am Marktplatz stark machen.

Am vergangenen Sonnabend hatte unsere Zeitung über die wachsende Unruhe in Pinnebergs Süden berichtet. Zuvor war bekannt geworden, dass die Sparkasse Südholstein sich einen strikten Sparkurs verordnet hat. Und dass kleine Filialen im Kreis Pinneberg der Konsolidierung zum Opfer fallen könnten. Darunter die Geschäftsstelle am Waldenauer Marktplatz.

Für Steinberg, die bis vor einiger Zeit selbst für die Sparkasse arbeitete, steht fest, dass die Schließung der Bank verhindert werden muss: „Das wäre schade und traurig, die Filiale hat eine große Bedeutung für den Ortsteil“, sagt die Rathauschefin. Sie werde die Menschen in Waldenau und Datum bei ihrem Kampf unterstützen. Einem Kampf, der derzeit mit Unterschriftenlisten geführt wird. Die Seniorin Ilse Robbe sammelt fleißig. „Es sind bereits mehr als 1000 Signaturen zusammengekommen“, weiß Hinrich Krodel, Vorsitzender des SuS Waldenau. Krodel unterstützt Robbe bei ihrer Aktion. Es sei geplant, die Protestnote samt Unterschriftenlisten direkt an den Vorstand der Sparkasse zu schicken.

Urte Steinberg kündigte gestern an, sich mit Krodel in Verbindung zu setzen. Sie hat selbst 20 Jahre in Waldenau gelebt. Und sie hat das Schicksal der Senioren im Ortsteil im Auge: „Viele ältere Menschen haben in der Filiale ihre Schließfächer“, sagt Pinnebergs Verwaltungschefin. Ob sich die Führung der Sparkasse Südholstein von Stimmen und Unterschriften aus der Kreisstadt beeindrucken lassen werde, das könne sie allerdings nicht beurteilen, so Steinberg.

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erstellt am 24.Okt.2013 | 12:00 Uhr

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