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Pinneberger Tageblatt

18. Oktober 2017 | 06:23 Uhr

Wahlprogramme im Vergleich

vom

shz.de von
erstellt am 06.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Halstenbek | Sonntag, 26. Mai: Zur Kommunalwahl in Schleswig-Holstein treten in Halstenbek vier Parteien gegeneinander an. Politiker von CDU (bislang 14 Sitze), SPD (neun Sitze), Grüne (zehn Sitze) und FDP (vier Sitze) ringen um die Gunst der Wähler. Diese Zeitung stellt in der heutigen Ausgabe die Schwerpunkte der einzelnen Parteien gegenüber. Am morgigen Dienstag werden die Ziele der Rellinger Parteien gegenübergestellt. Programm der CDU: Für die Christdemokraten aus Halstenbek unter Führung von Kirsten Sajitz (Listenplatz 1) steht besonders eine solide Haushaltspolitik im Vordergrund. Doch auch der Neubau des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums in Öffentlich-Privater Partnerschaft (ÖPP) besitzt Priorität. Zudem will sich die Union darauf konzentrieren, dass die Ansiedlung von Gewerbe an den Greve-Flächen im Bereich Gärtnerstraße gelingt sowie ausreichend Wohnraum für einkommensschwächere Familien geschaffen wird. Programm der SPD: Unter dem Titel "Verantwortung für Halstenbek" setzt Halstenbeks SPD mit Spitzenmann Christoph Bittner "klare Schwerpunkte für unsere Arbeit". Im Fokus steht nach eigenen Angaben die Schaffung von 60 zusätzlichen Krippenplätzen in den Kitas Bickbargen, der Erlöserkirche und der AWO. Zudem müsse für bezahlbaren Wohnraum für Bürger mit geringem und durchschnittlichem Einkommen gesorgt werden. Die Genossen setzen dabei auf genossenschaftliche Wohnformen, in denen sowohl sozial geförderte Wohnungen als auch bezahlbare frei zu vermietende Wohnungen zu einer Kaltmiete von sieben bis acht Euro pro Quadratmeter gebaut werden. Weitere Schwerpunkte: Ausbau der Eigenerzeugung von Ökostrom durch die Gemeindewerke und der Neubau des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums. Programm der Grünen: Gudrun Gabriel-Schröder, Grüne aus Halstenbek, steht auf Listenplatz 1 und hat beste Chancen für den Einzug ins Parlament. Die Kommunalpolitikerin und ihre Mitstreiter setzen ganz auf eine naturnahe Politik. "Keine weiteren neuen Baugebiete" lautet unter anderem ein Programmschwerpunkt, mit denen die Grünen ihre Wähler überzeugen wollen. Parallel dazu soll die Suche nach Flächen für Natur und Freizeit intensiviert werden. Des Weiteren soll die Förderung der Jugendarbeit forciert und Aufenthaltsorte für junge Menschen geschaffen werden. Die Grünen wollen zu guter Letzt Halstenbeker Bürgern bei Bedarf ein seniorengerechtes, barrierefreies Leben ermöglichen. Dazu gehört auch der Ausbau der Busverbindung nach Schenefeld in kürzerer Taktung. Programm der FDP: Herwart Straub, Ingrid Vater, Volker Dannhauer und Karsten Löffler (Listenplätze 1 bis 4) sehen dem Wahltag optimistisch entgegen. Die Ziele der Freien Demokraten sind klar formuliert: Für die kommende Legislaturperiode (fünf Jahre) setzen die Liberalen einen Schwerpunkt auf ihr Lieblingsthema: "Keine weitere Neuverschuldung sowie die Sanierung des Finanzhaushalts" schreiben sie sich auf ihre politischen Fahnen. Die FDP fordert einen Bürgerhaushalt: Nicht nur Politik und Verwaltung, sondern auch die Bürger sollen aktiv mitentscheiden, für was öffentliche Gelder ausgegeben werden. Mit folgenden Schwergewichten sollen zudem gepunktet werden: Vereinbarkeit von Familie und Beruf, konsequentes Wirtschaftswachstum, Ansiedlung von Gewerbe.

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