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Pinneberger Tageblatt

17. Dezember 2017 | 15:05 Uhr

Wahlhelfer: Für einen Tag Ehrenamtler

vom

shz.de von
erstellt am 02.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Kreis Pinneberg | Wenn die Kreis Pinneberger am 26. Mai die Wahllokale aufsuchen, um ihre neuen Volksvertreter auf kommunaler Ebene zu bestimmen, sind einige Menschen ehrenamtlich aktiv: die Wahlhelfer. Sie stellen sicher, dass die Wahl ordnungsgemäß verläuft.

Der Wahlvorstand - so heißt die Gruppe der Wahlhelfer innerhalb eines Wahllokals - besteht aus einem Wahlvorsteher sowie seinem Stellvertreter, einem Schriftführer und seinem Stellvertreter sowie zwei bis fünf Beisitzern.

Für die Wahlhelfer beginnt der "große Tag" bereits vor Öffnung der Wahllokale. Wenn um 8 Uhr der erste Wähler seine Stimme abgeben möchte, muss alles bereit sein.

In der Zeit von 8 bis 18 Uhr haben die Wahlhelfer eine große Verantwortung zu tragen: Sie überprüfen, ob diejenigen, die ihre Stimme abgeben möchten, wahlberechtigt sind, vermerken die abgegebenen Stimmen im Wählerverzeichnis, geben die Stimmzettel aus, beaufsichtigen die Wahlkabinen und Wahlurnen und schützen den gesamten Wahlablauf vor Störungen.

Während für die Wähler um 18 Uhr der Wahltag beendet ist, beginnt für die Wahlhelfer die wohl spannendste Aufgabe des Tages: die Auszählung der Stimmen.

Bei den Kommunalwahlen am 26. Mai können sich alle Deutschen ab 16 Jahren als Wahlhelfer beteiligen. Freiwillige, die bei Bundes-, Landtags- und Europawahlen Wahlhelfer sein möchten, müssen volljährig sein.

Die Kommunen hoffen, dass sich genug Menschen melden, die Lust darauf haben, Wahlhelfer zu sein. Sollte dies nicht der Fall sein, kann das Wahlamt Menschen für dieses Ehrenamt bestellen, denn es handelt sich dabei um eine staatsbürgerliche Pflicht, die nur aus wichtigen Gründen abgelehnt werden kann. Als Dankeschön für ihren Einsatz am Wahltag erhalten die ehrenamtlichen Helfer übrigens ein "Erfrischungsgeld" in Höhe von mindestens 21 Euro.

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