Pinneberg : Vorlesungen für kleine Forscher

Das Freiwilligen Forum lässt Universitätsprofessoren Kinderfragen beantworten.
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Das Freiwilligen Forum lässt Universitätsprofessoren Kinderfragen beantworten.

Das Freiwilligen Forum veranstaltet im November zum zehnten Mal die Kinderakademie. Vier Vorträge sind geplant.

shz.de von
27. September 2013, 16:00 Uhr

Warum fällt ein Fahrrad nicht einfach um? Gibt es noch genug Eis für Eisbären? Diese und zahllose weitere Fragen beantwortet die Pinneberger Kinderakademie nun schon seit zehn Jahren. Ab Mittwoch, 6. November, ist es wieder soweit. Wissenschaftler kommen nach Pinneberg und erklären Acht- bis Zwölfjährigen Faszinierendes aus ihrem Fachbereich – kindgerecht aufgearbeitet.

Organisiert werden die vier Vorträge im November jeden Jahres vom Freiwilligen Forum Pinneberg. „ Die Idee hatte damals Gritta Wrocklage“, erklärt Edeltraud Bergmann vom Freiwilligen Forum. Ihre Mitstreiterin Wrocklage hörte von der Kinderuniversität Tübingen und wollte etwas Vergleichbares in Pinneberg schaffen. Schon damals stieß Martin Dunst zum Team. Der emeritierte Professor für Metereologie stellt bis heute den Kontakt zu den Dozenten her. Viele der Professoren kommen aus der Hansestadt nach Pinneberg, um Pinneberger Kindern die Welt zu erklären. „Als Honorar bekommen sie nur Kaffee und Kuchen“, betont Volkmar Höckendorf vom Forum. Die Wissenschaftler können sich aber auch Jahr für Jahr auf ein begeistertes Publikum freuen. „Die Professoren sagen immer wieder, dass sie solche Studenten gerne häufiger hätten“, erzählt Höckendorf lachend und fügt hinzu: „Die Kleinen schauen sich die Vorträge mit leuchtenden Augen an und löchern die Dozenten anschließend mit ihren Fragen.“

Die Vorlesungen finden in den Räumen der Akad-Hochschule, Am Rathaus 10, statt. Anmelden müssen sich die Kinder persönlich im Büro des Freiwilligen Forum Pinnberg, Bismarckstraße 10a (Gebäude im Hof). „Wir wollen eine gewisse Verbindlichkeit schaffen“, erklärt Bergmann. Jeder Besuch bei den vier Veranstaltungen wird mit einem Stempel quittiert, wer regelmäßig teilgenommen hat, bekommt eine Urkunde. „Wir hoffen, dass wir so Kinder frühzeitig für wissenschaftliches Denken begeistern können“, sagt Dunst. Dabei wollen die Veranstalter bewusst alle Kinder ansprechen – gute Noten sind auf keinen Fall eine Vorraussetzung.

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