Bönningstedt : Vorläufige Lösung für Krippenplätze

Bürgermeister Peter Liske (BWG) beauftragte die Verwaltung zu prüfen, ob und welche Interimslösungen kurzfristig umsetzbar sind.
Bürgermeister Peter Liske (BWG) beauftragte die Verwaltung zu prüfen, ob und welche Interimslösungen kurzfristig umsetzbar sind.

Die Verwaltung stellt zwei Optionen als Interimsmaßnahme vor. Gemeindevertreter diskutieren darüber am Donnerstag, 19. Juni.

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17. Juni 2014, 12:00 Uhr

Bönningstedt | Bereits im Jauar zeichnete sich ab, dass Bönningstedt dringend 20 weitere Krippenplätze benötigt. Im März herrschte Konsens im Gemeinderat darüber, dass ein Planungsbüro beauftragt werden soll, den Terminplan für einen Anbau an die Zwergenhütte auszuarbeiten. Doch das wird dauern – also beauftragte Bürgermeister Peter Liske (BWG) die Verwaltung zu prüfen, ob und welche Interimslösungen kurzfristig umsetzbar sind.

Zur nächsten Sitzung der Gemeindevertreter am Donnerstag, 19. Juni, liegen die Ergebnisse vor. Fachbereichsleiter Helge Maurer von der Quickborner Verwaltungsgemeinschaft hält zwei Varianten für umsetzbar: Zum einen könnten Container auf dem Spielplatz am Meisenweg aufgestellt werden. Als Vorteile zählt Maurer in der entsprechenden Abstimmungsvorlage die Nutzung des vorhandenen Spielplatzes und die leichte Entfernung der Container auf. Des Weiteren könnten so für die Übergangszeit 20 Plätze bereit gestellt werden. Der Nachteil: Die notwendigen Anschlüsse , insbesondere für Schmutzwasser, müssten erst hergestellt werden – was „relativ hohe Kosten“ verursacht, so heißt es in der Vorlage.

Als zweite Möglichkeit schlägt Maurer die Nutzung der Altentagesstätte vor. Zwar würden sich die notwendigen baulichen Maßnahmen in Grenzen halten, doch sei der Rückbau komplizierter, da überlegt werden müsse, was zurückgebaut werden solle. Auch hier befinden sich Spielplätze in der Nähe, die genutzt werden könnten. Anschlüsse wiederum seien bereits vorhanden.

Für beide Lösungen werden indes Kosten für die Planung anfallen – auch in der Verwaltung. „Es handelt sich bei diesen Maßnahmen um Projekte, die außerhalb der Kernverwaltung liegen“, erklärt Maurer in der Vorlage. Ob Bauauntrag für die Containerlösung oder ein Antrag zur Nutzungsänderung für die Altentagesstätte: diese Arbeiten seien als Sonderleistungen zu vergüten.

Im Fazit fällt die Empfehlung der Verwaltung eindeutig aus: Der Verzicht auf die Prüfung der Kosten für Container reduziere zumindest die Planungskosten für die Gemeinde.

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