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Pinneberger Tageblatt

12. Dezember 2017 | 07:47 Uhr

Von Tornesch in die ganze Welt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Richtfest für neuen Produktionsstandort von Witte Pumps & Technology / Investitionsvolumen in Höhe von sechs Millionen Euro

shz.de von
erstellt am 10.Jan.2014 | 16:00 Uhr

Witte Pumps & Technology hat Kunden in der ganzen Welt. Ab Juli starten die Lieferungen jedoch nicht mehr in Uetersen sondern in Tornesch. Gestern konnte das Richtfest für die neue Produktionsstätte in dem Businesspark der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft (WEP) gefeiert werden. „Wir liegen voll im Zeitplan, sind ihm sogar sechs Wochen voraus“, sagt Witte-Geschäftsführer Sven Wieczorek vor etwa 140 geladenen Gästen. Auch die geplante Investitionssumme von sechs Millionen Euro wird nicht überschritten: „Das wird keine Elbphilharmonie, alles ist im Plan“, freut sich Björn Kaduk vom Witte-Marketing. Grund für das schnelle Vorankommen des 5230 Quadratmeter Baus sei der bisher milde Winter.

„Die Investition war dringend erforderlich, dass wir am alten Standort nicht mehr effektiv produzieren konnten“, so Wieczorek. Die drei Gebäude hätten die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens gefährdet. Zudem ist in Tornesch noch eine Erweiterung um 2400 Quadratmeter möglich. „Wir können expandieren“, so Kaduk. „Es ist aber noch nicht angedacht, die Option halten wir uns offen.“

Eine Sache ist jedoch für Wieczorek klar, der Geschäftsführer zählt auf den Kreis Pinneberg: „Wir produzieren ausschließlich in Tornesch, das ist unser Versprechen an die Region.“ Das freut sicherlich auch die etwa 50 Angestellten von Witte Pumps, die keinen wesentlich längeren Arbeitsweg haben werden.

Unter den Gästen war auch Roland Krügel (CDU). Torneschs Bürgermeister ist überrascht über das Bautempo: „Gefühlt haben wir doch erst gestern den Spatenstich vorgenommen.“ Seite Mitte September habe sich viel getan. „Es war spannend, den täglichen Baufortschritt beobachten zu können“, ergänzt WEP-Geschäftsführer Harald Schroers. Krügel hob zudem hervor, dass es im Businesspark fast alle Grundstücke seien verkauft.

Der Richtspruch wurde vom Bauleiter des ausführenden Bauunternehmens Goldbeck Robert Berger-Böcker in der neuen Produktionshalle durchgeführt. Unter den Gästen war auch das Gründerehepaar der Firma, Reinhard und Karin Witte.


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