Vom Pastor zum Knastseelsorger: Einführung für Reichenbächer

Abschied von der Christuskirche: Pastor Karl-Uwe Reichenbächer (vorne, Mitte) mit dem Kirchengemeinderat, eingerahmt von Pastorin Silke Breuninger (links) und Propst Thomas Drope.
Abschied von der Christuskirche: Pastor Karl-Uwe Reichenbächer (vorne, Mitte) mit dem Kirchengemeinderat, eingerahmt von Pastorin Silke Breuninger (links) und Propst Thomas Drope.

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17. Mai 2018, 10:37 Uhr

Von Pinneberg nach Hamburg: Pastor Karl-Uwe Reichenbächer (Foto) ist neuer evangelischer Gefängnisseelsorger in der Untersuchungshaftanstalt Hamburg. Der 54-Jährige wird am Dienstag, 22. Mai, ab 15.30 Uhr, mit einem Gottesdienst in sein neues Amt am Holstenglacis eingeführt, wie die Nordkirche mitteilte.

Reichenbächer hat sein Amt bereits Mitte Januar angetreten. Zuvor war er 25 Jahre lang Gemeindepastor in Schleswig-Holstein und unter anderem Leiter des Angelus Trauerhauses in Lübeck.

Auch in Pinneberg hatte er nur ein Gastspiel: Im Frühling 2012 zog er in das Pfarrhaus der Christuskirche in der Pinneberger Bahnhofstraße ein. Nach weniger als sechs Jahren nahm der Pastor wieder seine Koffer. Er wolle sich neuen Aufgaben stellen, sagte er im Januar während seiner Verabschiedung in der Christuskirche an der Pinneberger Bahnhofstraße. Der Pastor sehe darin die Chance, sich „künftig auf das pastorale Kerngeschäft, die Seelsorge, an diesem für Kirche fremden, anderen Ort zu konzentrieren“, begründet er den Wechsel. Reichenbächer ist in Hamburg Nachfolger von Pastorin Gunhild Warning, die als Gemeindepastorin an der Hauptkirche St. Petri arbeitet. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Gefangenenchor der Haftanstalt und dem Chor der Christuskirche Pinneberg.

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