Vom Landhaus zur Villenkolonie

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04. Juli 2017, 15:53 Uhr

„Hamburger Geschichte: Vom Landhaus bis zur Villenkolonie“ ist der Titel eines Bildervortrags am Mittwoch, 12. Juli, in der Kursana Residenz, Gorch-Fock-Straße 4. Ab 16 Uhr widmet sich die promovierte Historikerin Katrin Schmersahl, Lehrbeauftragte an der Universität Hamburg sowie begeisterte „Elbläuferin“ und Parkführerin, der Stadtentwicklung im 19. Jahrhundert. Um 1800 war es noch üblich, dass Hamburger Kaufleute privates Wohnen, Kontor und Warenlager unter einem Dach vereinten. Wer vermögend war, leistete sich ein Landhaus vor den Toren der Stadt. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts wurden Kontor und Lager ausgelagert, und es entstanden im Stadtgebiet Privatvillen, die von den Kaufmannsfamilien ganzjährig bewohnt wurden, weiß Schmersahl. Sie dokumentiert die Entstehung der hanseatischen Villenarchitektur unter anderem am Beispiel von Elbchaussee, Außenalster und Marienthal anhand von historischem und aktuellem Fotomaterial. Der Eintritt ist kostenfrei.

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