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Pinneberger Tageblatt

23. Oktober 2017 | 16:26 Uhr

Vom Frühling keine Spur

vom

shz.de von
erstellt am 02.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Kreis Pinneberg | Der lang anhaltende Winter hinterlässt auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Pinneberg weiter seine Spuren. Als Thomas Kenntemich, Chef der Elmshorner Arbeitsagentur, am Mittwoch die Daten für Ende April vorstellte, war von einer Frühjahrsbelebung keine Rede. In seinem Verantwortungsbereich, der die Kreise Pinneberg und Segeberg umfasst, sank die Zahl der Arbeitslosen nur gering. Die Quote blieb bei 5,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat unverändert, lag aber 0,2 Punkte höher als vor einem Jahr.

Für den Kreis Pinneberg hatte Kenntemich indes etwas bessere Ergebnisse parat. "Die Arbeitslosenzahl ist im Vergleich zum März um 105 Personen oder 1,2 Prozent gesunken", sagte er. Ende April waren im Kreis Pinneberg 8939 Männer und Frauen ohne Job. Die Arbeitslosenquote sank binnen Monatsfrist um 0,1 Punkte auf 5,6 Prozent. Vor zwölf Monaten hatte Kenntemich den selben Wert gemeldet.

"Deutliche Zeichen einer Frühjahrsbelebung waren im April noch nicht erkennbar", sagte Kenntemich. Trotzdem sei der Arbeitsmarkt stabil und im Landesvergleich - dort lag die Quote bei 7,1 Prozent - auf einem guten Niveau geblieben. Für Fachkräfte, so betonte Kenntemich, böten sich weiterhin in vielen Branchen "hervorragende Beschäftigungsaussichten.

Allerdings, so die von der Arbeitsagentur veröffentlichte Statistik, ging die Zahl der Vermittlungen leicht zurück. Im Laufe des Aprils meldeten sich 752 Männer und Frauen aus der Arbeitslosigkeit in eine neue Beschäftigung ab. "Das waren 1,7 Prozent weniger als im März und 14,2 Prozent weniger als im April vorigen Jahres."

Die leicht positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt spiegelte sich nicht in allen Bereichen wider. Während die Zahl der Arbeitslosen bei der Arbeitsagentur sank, stieg sie bei den Jobcentern (Hartz IV) leicht an. Bei den Jobcentern waren 5276 Männer und Frauen registriert, 0,6 Prozent mehr als im März.

Das negative Ergebnis bei den Vermittlungen setzte sich bei den gemeldeten Stellen fort. Arbeitgeber hatten im April bei Arbeitsagentur und Jobcenter 426 offene sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet. Das waren 14 weniger als im März.

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