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„Appen musiziert“ : Vom Dorffest zur Mega-Veranstaltung

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

„Appen musiziert“ begann als kleines Konzert. Inzwischen ist es die größte ehrenamtliche Benefizveranstaltung Deutschlands.

shz.de von
erstellt am 08.Apr.2014 | 14:50 Uhr

Appen | Mehr als fünf Millionen Euro wurden bereits für schwerkranke Kinder gesammelt. „Appen musiziert“ ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Bereits zum 29. Mal stehen heute Künstler auf der Bühne, um sich für den guten Zweck zu engagieren. Das Festival ist längst zur größten ehrenamtlichen Feuerwehr-Benefizveranstaltung Deutschlands geworden.

Dabei fing alles ganz klein an. 1990 veranstaltete die Gemeinde Appen unter Leitung des Spielmannszuges der Feuerwehr ein Dorffest mit Musik und Kuchen. Unter der Regie des Spielmannszug-Vorsitzenden Rolf Heidenberger wurde aus dem Dorffest das inzwischen bundesweit bekannte „Appen musiziert“. Wie rasant die Entwicklung verlaufen ist, beweisen die Zahlen. 5300 DM kamen 1990 bei der Premiere an Spendengeldern zusammen. Im vergangenen Jahr waren es schon 371.000 Euro. Ein Spendenrekord, der heute geknackt werden soll. „Jeder Spendencent kommt den Kindern direkt zu Gute“, betont Organisator und Initiator Heidenberger. 100 Prozent der Einnahmen helfen kranken Kindern. Sämtliche Verwaltungskosten trägt Heidenberger.

Der Organisator kann sich dabei auf viele kompetente Helfer verlassen. So unterstützt beispielsweise die Hamburger Eventagentur „Scherer & Friends“ bereits seit 15 Jahren „Appen musiziert“. Hans Scherer besorgt mit seinem Team einen Großteil der Künstler und sorgt für ein professionelles Bühnenmanagement. Um den Personenschutz und die Absicherung der Veranstaltung kümmert sich seit 1998 das Berliner Unternehmen „Becker Security Group“. Seit vielen Jahren sorgt die Pinneberger und Elmshorner Firma Mazda- und Citroen-Seifert für den Shuttledienst der Künstler.

Da die meisten Künstler im Hotel Grand Elysée an der Hamburger Alster und einige im Hotel Cap Polonio wohnen werden, werden neun Mitarbeiter eingesetzt, um die Fahrten zwischen Flugplatz, Hotel und Appen zu absolvieren. „Ohne ehrenamtliche Helfer und ohne Leidenschaft bei der Vorbereitung des Riesenfestes, würde es ,Appen musiziert‘ nicht geben“, betont Heidenberger.

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