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Rellinger Sonnenwendfeuer : Voller Einsatz der Jugendfeuerwehr

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Mehr als 1000 Besucher genießen fröhliches Volksfest rund um das Rellinger Sonnenwendfeuer auf dem Gemeindesportplatz.

Rellingen | Slush-Ice war der größte Hit am Süßigkeiten-Stand der Jugendfeuerwehrmütter Tanja Johannsen, Meike Mallon, Kati Harms mit Sprössling Nick und Susi Kramp. Mit so großer Nachfrage konnte die Produktion nur mühsam mithalten. Auch Brezel waren gingen weg wie warme Semmeln. Der Stand, der beim jüngsten Pfingstzeltlager Premiere gefeiert hatte, war eindeutig auch bei der Sonnenwendfeier der Freiwilligen Feuerwehr ein Magnet.

Noch länger war die Schlange am Bratwurststand. Anderswo kamen die Zapfhähne nicht zur Ruhe. Immerhin drängten sich weit mehr als 1000 Schaulustige auf dem Gemeindesportplatz hinter dem Rathaus, um rund um die Flammen den Sommer zu begrüßen. Der präsentierte sich an diesem Abend von seiner milden Seite: Noch um 21 Uhr zeigte das Thermometer fast 20 Grad.

Das gewaltige Feuer selbst strahlte eine solche Gluthitze aus, dass die Jugendfeuerwehr es nur in der ersten halben Stunde mit einem Sperrgürtel abschirmen musste, denn danach traute sich sowieso niemand mehr in die Nähe. Um 19.30 Uhr hatten die Jugendlichen den Brand mit Fackeln entfacht. Für die Mädchen und Jungen der Nachwuchsabteilung war es nach ihrem glanzvollen Pfingstzeltlager die zweite Großveranstaltung des Jahres, an der sich aktiv mitwirkten.

Das Holz für das Spektakel, naturreine Baumschulpfähle, war wie in jedem Jahr von Sponsoren gestiftet. Der Vorrat reiche auch noch für das nächste Jahr, freute sich Feuerwehrsprecher Bernd Kirschke. Nicht nur Rellinger kamen zusammen, um die 17. Auflage der Feier zu erleben. Umgeben von Freunden aus Halstenbek, Schenefeld und anderen Orten fühlte Bürgermeisterin Anja Radtke sich, als stände sie „im Mittelpunkt der Region“. Das Publikum wandelte sich im Laufe des Abends. Zuerst waren es hauptsächlich Eltern und Großeltern mit kleineren Kindern, die den Platz bevölkerten. Der Nachwuchs amüsierte sich auf vielfältige Weise. Viele Kinder zog es zum benachbarten Spielplatz, etwas Größere fanden weiter weg vom lodernden Scheiterhaufen genug Platz zum Bolzen. Andere turnten vergnügt herum wie Lara Katharina Eisenmann, die ihre Familie mit Radschlagen beeindruckte.

Als es dunkler wurde, zogen Teenager auf den Platz. Der DJ hatte keine Mühe, sich auf ihren Geschmack einzustellen. Gegen 23 Uhr sollte Schluss sein, aber erst nach Mitternacht kam die Feuerwehr dazu, Stände und Aufbauten wieder abzuräumen.

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