Bilanz für 2017 : Volksbank Pinneberg-Elmshorn: „Wir ziehen eine positive Bilanz“

Stellen die Zahlen für 2017 vor: Die Vorstände Stefan Witt (links) und Uwe Augustin (rechts).
Stellen die Zahlen für 2017 vor: Die Vorstände Stefan Witt (links) und Uwe Augustin (rechts).

Vorstände haben am Mittwoch die Zahlen und Entwicklung der Volksbank Pinneberg-Elmshorn für das Geschäftsjahr 2017 vorgestellt.

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24. Mai 2018, 10:00 Uhr

Kreis Pinneberg | Die Bilanzsumme der Volksbank Pinneberg-Elmshorn ist erneut gestiegen und beträgt zum Jahresende 2017 2,1 Milliarden Euro. Der Zuwachs resultiert aus dem anhaltenden, zweistelligen Wachstum im Kundenkreditgeschäft. Laut Mitteilung des Vorstands wurden 2017 aus eigenen Mitteln über 350 Millionen Euro an Darlehen vergeben, die sowohl in private Bauvorhaben als auch in die heimische Wirtschaft investiert wurden. „Im Rahmen der Beratung arbeiten wir eng mit unseren Partnern der Genossenschaftlichen Finanzgruppe zusammen, um unseren Mitgliedern und Kunden eine breite Vielfalt an Leistungen und Produkten anbieten zu können. So konnten 2017 an die Münchener Hypothekenbank, die Bausparkasse Schwäbisch Hall und die R+V weitere Millionen Euro vermittelt werden“, sagt Vorstandsmitglied Horst Alsmöller. Und er fügt hinzu: „Im Bereich der Kundeneinlagen verzeichnet die Volksbank ein leichtes Wachstum von 4,2 Prozent.“

Und Uwe Augustin, ebenfalls Vorstandsmitglied der Volksbank ergänzt: „Die Bereitschaft der Kunden auch in Wertpapiere und Investmentsparpläne zu investieren, hat sich in 2017 erfreulich entwickelt.

Kundenwertvolumen von 4,5 Milliarden

„Wie hoch das Vertrauen unserer Mitglieder und Kunden in unsere Leistungsfähigkeit ist, drückt sich im Kundenwertvolumen von 4,5 Milliarden Euro aus. Das Kundenwertvolumen ist die Summe aus Kundeneinlagen und Kundenforderungen in der Bilanz und in der genossenschaftlichen Finanzgruppe“, erklärt Augustin.

Das Betriebsergebnis vor Steuern in Höhe von 17,1 Millionen Euro konnte – im Vergleich zum Vorjahr – deutlich ausgebaut werden. Als Gründe für die Entwicklung seien der stabile Zinsüberschuss, die gestiegenen Provisionserträge und die gesunkenen Verwaltungsaufwendungen zu nennen, betonten beide Vorstände. Von dem Ergebnis soll das Eigenkapital gestärkt und den Mitgliedern eine Dividende von vier Prozent ausgeschüttet werden. Mitglied kann praktisch jeder werden. Ein Anteil an der Genossenschaftsbank kostet 50 Euro. Jedoch dürfen pro Person maximal fünf Anteile ausgegeben werden.

Getreu dem Motto, was einer allein nicht schafft, das schaffen viele, unterstützt die Volksbank das Ehrenamt in der Region. So spendeten die Volksbank und ihre Bürgerstiftung im vergangenen Jahr 213.000 Euro an soziale Projekte vor Ort.

Vertreterversammlung

Am 30. März hat sich der Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen zum 200. Mal gejährt. Seine Genossenschaftsidee ist mittlerweile immaterielles Kulturerbe der Unesco. Weltweit  sind über eine Milliarde Menschen in Genossenschaften organisiert. Die Vertreterversammlung findet am Mittwoch, 30. Mai, im Cap Polonio in Pinneberg statt. Als Gastredner wurde der Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration  und  das ehemaliges Volksbank-Aufsichtsratsmitglied Hans-Joachim Grote gewonnen.

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