zur Navigation springen

„Zinsen bleiben bis 2017 niedrig“ : Volksbank lädt zum Neujahrsempfang

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Immobilienboom hält an und die Eigenkapitalquote ist nach Vorstandsangaben hoch.

shz.de von
erstellt am 08.Jan.2016 | 15:38 Uhr

Kreis Pinneberg | Für Bankkunden ist es keine gute Nachricht. „Mindestens bis 2017 wird die Niedrigzinsphase anhalten“, sagte Volksbankvorstand Horst Alsmöller am Donnerstagabend am Rande des Neujahrsempfangs der Bank in Pinneberg. Heißt auch: Der Immobilienboom, insbesondere im Hamburger Umland, bleibt nach Einschätzung des Bankchefs bestehen. „Immobilien werden auch als Altersvorsorge weiter von besonderer Bedeutung sein.“

Aktien sind laut Alsmöller nur bedingt eine Alternative. „Der Markt ist derzeit sehr volatil. Die aktuellen Kurseinbrüche an der chinesischen Börse tragen dazu bei. Aktienhandel ist nur für die Anleger sinnvoll, die nach ihrem Investment noch ruhig schlafen können.“

Der Neujahrsempfang der Volksbank ist das traditionelle Treffen der Pinneberger Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und der Genossenschaftskunden sowie Geschäftspartnern. Etwa 400 Gäste waren in den Pinneberger Ratssaal gekommen. Bereits am Dienstag hatte die Bank in Elmshorn zum Empfang eingeladen. Dort waren gut 200 Mitglieder sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gekommen.

Alsmöller griff in seiner Begrüßungsrede – das ist inzwischen Tradition – zu einer Fabel, um das Bankgeschäft zu analysieren. Demnach hatte er mit seinem Patenkind ein Lebkuchenhaus gebacken. Und weil’s der Lütten nicht schnell genug ging, wollte sie den Ofen kräftig anheizen. „Wie soll man einem Kind erklären, dass viel nicht immer viel hilft?“, kritisierte Alsmöller die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Die nämlich sei für die niedrigen Zinsen verantwortlich. Ein Hort der Stabilität dagegen sei die Volksbank. „Wir sind kein Finanzinstitut, das seine eigene Bodenplatte anknabbert. Es gründet auf mehr als 160 Millionen Euro Eigenkapital. Die Quote liegt mit 18,3 Prozent über den 13 Prozent, die das Basel-III-Abkommen ab 2019 fordert.“

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen