zur Navigation springen

Kreis Pinneberg : Volker Dymel will Rising Star werden

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Chorleiter Volker Dymel kämpft in der RTL-Show um einen Plattenvertrag. Am 11. September ist er im Free-TV zu sehen.

shz.de von
erstellt am 27.Aug.2014 | 22:30 Uhr

Pinneberg | Nein, ein Träumer ist Volker Dymel nicht. Eher ein bodenständiger Typ. „Unwahrscheinlich, dass ich das Ding gewinne“, sagt der 47-jährige Musiker, der in Pinneberg lebt. Das Ding – das ist eine neue Casting-Show, die ab heute Abend beim Fernsehsender RTL zu sehen ist. Rising Star ist das Format betitelt. Dem Sieger winkt ein Plattenvertrag. Dymel, der seit Jahren an der Pinnau lebt und seit seinem sechsten Lebensjahr Musik macht, will auf jeden Fall alles geben: „Man weiß ja nie.“

Beworben hat sich Dymel bei RTL nicht. Er habe sich vor einigen Jahren bei der Sendung „X-Faktor“ versucht – und danach die Nase voll voll gehabt. „Das war schlimm“, erinnert er sich an schlechte Organisation. Als die Talentscouts kürzlich anriefen, habe er dennoch zugesagt: „Ich mache halt eine Menge mit.“ Besonders reizvoll: Nichts werde aufgezeichnet. Rising Star sei eine komplette Live-Show.

Volker Dymel ist das, was man einen Vollblutmusiker nennt. Mit sechs Jahren schon verdiente sich der gebürtige Harburger erste Sporen am Akkordeon. Später folgten Lektionen an der Gitarre. Auch Klavier spielt der 47-Jährige, der mehrere Gospelchöre in Itzehoe, Elmshorn und Quickborn leitet. Die Begeisterung für religiöse Songs kommt nicht von ungefähr. „Mit 20 Jahren habe ich in der Nähe von Washington DC einen Gospelgottesdienst besucht.“ Danach sei es um ihn geschehen gewesen. Ursprünglich Pharmareferent und Büroeinrichter, arbeitet Dymel mittlerweile seit 18 Jahren als Künstler. Er bietet sich als freier Redner für Hochzeiten und Beerdigungen an. Zudem tüftelt er im Studio, schreibt Songs und wirkt als Stimmbildner. In seiner Freizeit reitet der selbsternannte Cowboy gern, fährt Wasserski oder besucht die Sauna.

Und was wird der Pinneberger, der erstmals am kommenden Sonnabend vor die Jury tritt, musikalisch anbieten? „Es wird ein deutscher Song sein, ich begleite mich selbst am Klavier“, sagt der 47-Jährige. Mehr dürfe er nicht verraten. „Sollte ich weiterkommen, werde ich weiterhin deutsch singen.“ Großes Publikum ist Dymel übrigens gewohnt. Als Chorleiter tritt er Jahr für Jahr im ausverkauften Hamburger Michel auf. Und auch an Unterstützung wird es dem zweifachen Vater nicht mangeln. Neben seinen Söhnen werden Freunde und Chormitglieder für den Pinneberger votieren. „Die sind ganz heiß darauf.“

Monatelang waren Scouts in ganz Deutschland unterwegs, um Musiktalente ausfindig zu machen. Ab heute, 20.15 Uhr, treten 47Gesangsacts gegeneinander an, um „Rising Star“ zu werden. Von dem Zwillings-Gesangsduo zur fünfköpfigen Band, von der 74-jährigen Sängerin zur 16-jährigen Schülerin – die unterschiedlichsten Talente stellen sich dem Voting der Jury, die mit Anastacia, Gentleman, Joy Denalane und Sasha hochkarätig besetzt ist. Mittels einer kostenlosen mobilen App stimmen die Zuschauer live ab – direkt sichtbar für das Talent und das Publikum. Auf einer 20 Meter breiten und 7,5 Meter hohen LED-Wand, die den Künstler von der vierköpfigen Jury und dem Studio-Publikum trennt, erscheinen die Profilfotos der Fernsehzuschauer oder Juroren, die für den Sänger abgestimmt haben. Die Talente kämpfen um ein Musikstipendium, mit dem sie sich ein Jahr voll und ganz ihrer Musik widmen können sowie einen Plattenvertrag mit Sony Music. Die Show besteht aus zehn Folgen, die jeweils donnerstags und sonnabends gesendet werden.
Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen