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Amtsgericht Pinneberg : Vier Millionen Euro für die Sanierung

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Auch rings um das Pinneberger Amtsgericht stehen derzeit Baugerüste.

Pinneberg | Baustellenstadt Pinneberg: Auch rings um das Pinneberger Amtsgericht stehen derzeit Baugerüste. Im Auftrag des Landes führt die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH) Baumaßnahmen am und im Amtsgericht in der Bahnhofstraße 17 durch. „Die Gesamtbaukosten für alle Maßnahmen belaufen sich auf vier Millionen Euro“, sagt Barbara Müller, Sprecherin vom Gebäudemanagement des Landes. „Die wesentlichen Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende 2015 abgeschlossen“, ergänzt Müller. Kleinere Restarbeiten sollen spätestens im ersten Quartal 2016 erledigt sein. Die Planung und Bauleitung obliegt dem Architekturbüro Detlef und Fligge aus Kiel.

Was wird genau umgebaut? Im Rahmen der Sanierungs- und Umbaumaßnahmen werden die Gerichtssäle und die Dachabdichtungen erneuert sowie Brandschutzmaßnahmen nach neuen Bestimmungen umgesetzt, so die Sprecherin Müller. „Außerdem werden im Rahmen der energetischen Sanierung altersbedingt die Fenster ausgetauscht“, sagt sie. Einige Fenster seien bereits vor dieser Baumaßnahme erneuert worden, nun wird der Rest ausgetauscht und an die aktuellen Forderungen der Energieeinsparverordnung angepasst. „An der Fassade sind altersbedingte Schäden aufgetreten, so dass sie umfangreich saniert und erneuert werden muss“, ergänzt Müller. Bei dieser Gelegenheit werde die Fassade ebenfalls an die Verordnung angepasst. „Durch die Sanierung verringert sich der Bedarf an Wärmeenergie, sodass auch Betriebskosten eingespart werden“, so die Sprecherin. Gleichzeitig werde durch die Senkung der CO2-Emissionen ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet.

Der Betrieb des Amtsgerichts wird durch die Bauarbeiten nicht unterbrochen. „Um die Einschränkungen für die Beschäftigten und für die Besucher des Amtsgerichts zu verkürzen, setzt die GMSH die energetische Sanierung parallel zu den Sanierungs- und Umbaumaßnahmen um“, sagt Müller.

Das Amtsgericht Pinneberg ist eines von 22 Amtsgerichten in Schleswig-Holstein. Etwa 130 Mitarbeiter sind für die Gemeinden Appen, Bönningstedt, Borstel, Egenbüttel, Ellerbek, Halstenbek, Hasloh, Helgoland, Hetlingen, Holm, Kummerfeld, Pinneberg, Prisdorf, Quickborn, Rellingen, Schenefeld, Schulau, Tangstedt und Wedel zuständig. Unter anderem werden vermögensrechtliche Streitigkeiten bis zu einem Wert von 5000 Euro, Mietsachen sowie Straf- und Familiensachen verhandelt.
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erstellt am 24.Apr.2015 | 14:00 Uhr

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