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Plantagen im Kreis Pinneberg und Hamburg : Vier Jahre Knast: Duo baut 1900 Cannabispflanzen an

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Ein jetzt verurteilter Mann betrieb Plantagen in Pinneberg, Halstenbek, Uetersen, Heidgraben sowie in der benachbarten Hansestadt Hamburg und in Deinste im Landkreis Stade.

shz.de von
erstellt am 01.Aug.2017 | 11:55 Uhr

Itzehoe | Ein Mann aus dem Kreis Pinneberg ist vom Landgericht Itzehoe zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und zwei Monaten wegen der mehrfachen Herstellung von Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen verurteilt worden. In der Nacht zum 1. Dezember 2016 hatten Beamte der Ermittlungsgruppe Rauschgift der Kriminalpolizei Pinneberg innerhalb von zwölf Stunden insgesamt acht Cannabisplantagen in den Landkreisen Pinneberg und Stade (Niedersachsen) sowie in der Hansestadt Hamburg sichergestellt und den damals 31-jährigen Haupttäter, der mittlerweile in Hamburg wohnt, sowie seinen ebenfalls in Hamburg ansässigen 35-jährigen Komplizen bei der Ernte einer der aufgefundenen Cannabisplantagen festgenommen.

Insgesamt stellten die Ermittler etwa 1.900 Cannabispflanzen sowie kiloweise bereits geerntete Cannabisblüten sicher. In der Gesamtmenge ergab dies einen Wert von etwa 21 Kilogramm Cannabisblatt- und Blütenmaterial.

Damals hatte ein aufmerksamer Bürger den Ball ins Rollen gebracht. Nachdem er in Appen (Kreis Pinneberg) den auffälligen Geruch von Cannabis wahrgenommen hatte, informierte er umgehend die Polizei. Nur wenig später konnten die alarmierten Beamten in einer Wohnung die zwei Männer festnehmen. Diese waren beim Eintreffen der Polizei gerade mit der Ernte von Cannabispflanzen beschäftigt.

In der darauffolgenden Nacht und noch am Folgetag konnten im Rahmen von sich anschließenden Ermittlungen weitere sieben Cannabisplantagen in Pinneberg, Halstenbek, Uetersen, Heidgraben sowie in der benachbarten Hansestadt Hamburg und in Deinste im Landkreis Stade sichergestellt werden. Hierbei unterstützten Kolleginnen und Kollegen der Kriminalpolizeistellen Elmshorn und Norderstedt bei den umfangreichen Maßnahmen.

Seinerzeit führten die Beamten den 31-Jährigen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Itzehoe einem Haftrichter vor. Dieser erließ einen Haftbefehl gegen den Mann. Der 35-jährige Mittäter wurde mangels Haftgründen im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen entlassen. Jetzt wurde der Haupttäter nach mehreren Verhandlungstagen durch das Landgericht Itzehoe wegen der mehrfachen Herstellung von Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und zwei Monaten verurteilt. Der Untersuchungshaftbefehl wurde außer Vollzug gesetzt. Der Haupttäter erwartet nun den Termin zum Haftantritt.

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