Viele Türen stehen offen - welche ist die richtige?

<strong>Thomas Kenntemich,</strong> Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Elmshorn.<foto>Hartwig</foto>
Thomas Kenntemich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Elmshorn.Hartwig

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30. Mai 2013, 01:14 Uhr

In diesen Tagen erhalten wieder viele Schüler ihr Abiturzeugnis. Sie haben eine große Leistung vollbracht. Unter den zahlreichen Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten können sie nun auswählen. Doch viele wissen noch gar nicht, was sie beruflich werden wollen. Der Schulalltag lässt ihnen oft keine Zeit, sich Gedanken über die Berufswahl zu machen. Viele Abiturienten entscheiden sich spontan. Andere nehmen erst einmal eine Auszeit, gehen ins Ausland oder absolvieren freiwillige Dienste. Für alle gilt es, eine Entscheidung zu treffen.

Bei der Berufswahl spielt das Image eine große Rolle. Berufe oder Betriebe mit hohem Bekanntheitswert werden deshalb gerne gewählt. Viele orientieren sich auch an den Lieblingsfächern, manchmal entscheiden die Finanzen, oft auch der Zufall. Nur wenige klären erst einmal ihre Interessen, Fähigkeiten und informieren sich über den Arbeitsmarkt.

Etwa jeder Dritte bricht sein Studium oder seine betriebliche Ausbildung vorzeitig ab und verliert damit Zeit und Geld. Auch riskiert er, orientierungs- und mutlos zu werden. Gleichzeitig werden gut ausgebildete Fachkräfte dringend benötigt.

Die Berufsberatung bietet Informationen und Unterstützung an. Unter www.abi.de gibt es wichtige Informationen, auch Berufsmessen und Hochschultage können helfen. Ich empfehle den Abiturienten, jetzt aktiv das eigene berufliche Leben zu gestalten und immer einen "Plan-B" zu haben. Dann geht bestimmt die richtige Tür auf!

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