zur Navigation springen
Pinneberger Tageblatt

21. Oktober 2017 | 18:40 Uhr

Viele kleine Fans feiern den Grüffelo

vom

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Pinneberg | Er war für das Publikum kein Unbekannter. Mit Muttis und Vatis, Omas und Opas waren sie gekommen, den Grüffelo, Titelgestalt im Kinderbuch der britischen Schriftstellerin Julia Donaldson, aus der Nähe zu erleben. Genau der hatte sich an diesem Nachmittag bei "Körner - Lesen und Spielen" im PIZ angesagt.

Laut und wuselig ging es zu. Das änderte sich schlagartig, als Maike Jansen unversehens im Hintergrund auftauchte, ein fröhliches "Schubedidu" auf den Lippen, während ihre Finger scheinbar mühelos über die Knöpfe ihrer Konzertina hüpften. So tanzte sie nach vorne auf die Bühne zu. Dort angekommen verwandelte sie sich mit wenigen Handgriffen in eine Maus. Mucksmäuschenstill und mit staunenden Blicken folgten die Kleinen ihren Bewegungen.

Jansens Partner, Stefan Ferencz, blieb hinter einer schwarzen Wand unsichtbar. Von dort schickte er allerlei Getier ins Rampenlicht, dem eine Maus gut geschmeckt hätte. Fuchs, Eule und Schlange versuchten ihr Glück, aber das clevere Nagetier schlug alle in die Flucht mit Schauergeschichten von ihrem Freund, dem Grüffelo. Der habe Feuer speiende Augen, Riesenhauer und Stacheln auf dem Rücken, flunkert sie drauf los und wunderte sich, wie leicht sie ihre Zuhörer mit ihren Horrorstorys ins Bockshorn jagen konnte.

Das Publikum im Kita-Alter saß dicht gedrängt auf dem Boden und hatte einen Riesenspaß dabei. Die Kinder kannten die Geschichte so gut, dass sie immer wieder in den Text mit einfielen. Als der Grüffelo dann aber seinen furchteinflößenden Monsterkopf wahrhaftig über die Bühnenwand reckte, wurde es einigen Kleinen doch etwas mulmig. Für die beiden Darsteller, bekannt als mobiles Theater "Pohybs und Konsorten", war dies bereits der sechste Auftritt in Körners Obergeschoss. "Wenn die kommen, spricht sich das immer ganz schnell rum", verrieten Geschäftsinhaber Sabine und Thomas Körner. Über 90 Kinder drängen sich dann schon mal in den kleinen Raum.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen