Ferienspaß in Pinneberg : Viele Aktionen im Sommer

Orke Schwänke (rechts), Leiter des Club Nord, plant unter anderem einen Ausflug in den Hochseilgarten in Hasloh.
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Orke Schwänke (rechts), Leiter des Club Nord, plant unter anderem einen Ausflug in den Hochseilgarten in Hasloh.

Jugendzentren der Kreisstadt bieten ein umfangreiches Programm für Daheimgebliebene an.

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20. Juni 2014, 16:00 Uhr

Pinneberg | Fix was los in der Stadt. In den Sommerferien muss sich kein Kind und kein Jugendlicher in Pinneberg langweilen. Es werden jede Menge Aktivitäten angeboten, die es zu erkunden lohnt. Ob für Ältere oder Jüngere, ob drinnen oder draußen, ob Ausflug oder Action vor Ort, ob vormittags, nachmittags oder sogar über Nacht, ob für den kleinen Geldbeutel oder umsonst – die Stadt und die Jugendtreffs haben sich reichlich was überlegt, um die ganzen sechs Wochen gut durch die Ferien zu kommen.

Der Kinder- und Jugendtreff Club Nord bietet über seinen regulären Betrieb hinaus in der ersten Woche der Sommerferien ein Extraprogramm an: Montag geht’s ins Arriba, Dienstag in den Hochseilgarten in Hasloh und von Mittwoch auf Donnerstag steigt das Highlight, wie Leiter Orke Schwänke verrät: die Übernachtung im Club. Allerdings stehen die Programmpunkte nicht für alle jungen Pinneberger offen, bedauert Schwänke: 40 bis 50 Kinder kommen regelmäßig in den Treff, man wolle erst das Stammpublikum bedienen, erklärt er: „Da sind die jeweils zehn Plätze wahrscheinlich schnell weg.“

Wer nicht zum Zuge kommt, muss nicht den Kopf hängen lassen, bei der Stadtranderholung, die der Kinder- und Jugendtreff Komet seit nunmehr 15 Jahren im Auftrag des Kreises anbietet, ist auch viel los – und es sind noch Plätze frei. Allerdings nicht mehr übermäßig viele. 30 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren können mitmachen, „mehr als die Hälfte der Plätze sind schon weg“, berichtet Komet-Leiter Saim Cetinkaya, von allen kurz „Kasi“ genannt.

Die Stadtranderholung ist quasi der Urlaub in den Ferien und richtet sich deswegen besonders an diejenigen Mädchen und Jungen, die sechs Wochen lang nicht wegfahren. Gebucht werden die zwei Wochen – vom Montag, 14. Juli bis Freitag,25. Juli – im Ganzen. Täglich gibt’s Aktionen, ob eine Kanutour auf der Pinnau, ein Tag im Reitstall, eine Radtour oder ein Ausflug in den Hansapark, Kasi und Team haben sich viele unterschiedliche Unternehmungen einfallen lassen. Highlight hier, erzählt er, ist eine Fahrt ans Meer: „Ich miete immer einen Bus und fahr mit den Kindern nach St. Peter Ording.“ Ebbe oder Flut, das Meer sei stets eine Überraschung. Der ganze Spaß kostet 25 Euro. Infos gibt es unter 04101-691125. Am besten kommen die Erziehungsberechtigten allerdings gleich bei Komet (An der Raa 3) vorbei, rät Kasi: „Anmelden, bezahlen, fertig“, so unkompliziert ist das dann. Auch der Ferienpass der Stadt hat Tradition – und verspricht jede Menge Abwechslung. Er bietet Aktionen die gesamten sechs Wochen über an. Schüler können sich mit dem Programm der Pinneberger Jugendpflege den Hamburger Flughafen anschauen, den Serengeti-Safari-Park erkunden, einen Wassertag im AZV erleben, einen Tag auf dem Bauernhof herumstöbern oder sich im Kegeln, Golfen, beim Wasserski oder Reiten ausprobieren. Für jeden Programmpunkt meldet man sich extra an.

Der Ferienpass kostet zwei Euro, berechtigt die ganzen sechs Wochen über zum freien Eintritt ins Schwimmbad und ist bei allen Schulsozialarbeitern, im Geschwister-Scholl Haus (Bahnhofstraße 8), im Club Nord (Schulenhörn), beim Jugendclub Komet und bei der Stadtverwaltung zu bekommen.

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