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Zwischenbilanz : Viel Lob für das Weihnachtsdorf

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Besucher sind von der Beleuchtung, der Atmosphäre und dem Budenkonzept begeistert. Nur die Weihnachtsmusik fehlt.

shz.de von
erstellt am 05.Dez.2016 | 16:15 Uhr

Pinneberg | Das Pinneberger Weihnachtsdorf startet heute in seine dritte Woche. Zeit für unsere Zeitung, sich bei Ausstellern, aber vor allem Besuchern nach ihrer Zufriedenheit zu erkundigen. Was gefällt und was kann verbessert werden?

„Das Weihnachtsdorf ist sehr schön, sehr geschmackvoll“, lobt Jürgen Drasdo. Seine Frau Ute ist besonders von den kleinen Tannenbäumen als Dekoration sowie der Beleuchtung angetan. „Das Zusammenspiel der Stände ist gut“, sagt Jürgen Drasdo. „Überschaubar. Ein bisschen mehr Kunsthandwerk wäre schön“, kritisiert Ralf Winterberg das Angebot in Pinneberg. Er ist sich einig mit seiner Begleiterin Andrea Ramin: Die Weihnachtsmusik fehlt. „Live oder aus dem Lautsprecher wäre egal, aber das gehört einfach dazu“, sagt er. Dafür hat seine Begleitung lobende Worte für die Mitarbeiter: „Das Personal ist eigentlich an allen Ständen sehr freundlich.“

„Super gut“, fasst Heike Berg ihre Eindrücke zusammen und wird konkreter: „Dieses Jahr ist das Weihnachtsdorf viel schöner beleuchtet und ich finde gut, dass es nicht so brechend voll ist.“ Freundin Kirsten Grotherr hakt ein: „Es ist entspannt im Gegensatz zu den Weihnachtsmärkten in Hamburg. Zudem finde ich die Idee mit den Sitzmöglichkeiten sehr gut.“ In einem sind sich beide einig: Das kalte, trockene Winterwetter passt perfekt. „Die schön beleuchteten Buden sorgen für eine tolle Atmosphäre und machen das Dorf gemütlich. Wenn man mit Kind unterwegs ist, sowieso“, urteilt Sabine Conrad, die am Sonnabend zusammen mit Mann Axel und Tochter Emilia unterwegs war.

Überwiegend positiv – so fällt auch das Urteil der Leser aus, die online abgestimmt haben. 42 Prozent und damit fast die Hälfte finden das Weihnachtsdorf „rundum gelungen“. 31 Prozent loben die Atmosphäre, finden allerdings das Angebot an Gerichten dürftig. Nur neun Prozent fehlt die weihnachtliche Atmosphäre.

Detlef und Maike Rinne bieten maritime Geschenke an. Kritik gibt es an der Stadtverwaltung, die auch Aussteller nicht mit Knöllchen verschont.
Detlef und Maike Rinne bieten maritime Geschenke an. Kritik gibt es an der Stadtverwaltung, die auch Aussteller nicht mit Knöllchen verschont. Foto: Fröhlig
 

Aussteller Detlef Rinne ist ein wenig sauer auf die Stadt. „Für die Aussteller ist es unbefriedigend, wenn wir ausladen, ein entsprechendes Schild im Wagen haben, und trotzdem Knöllchen bekommen“, sagt er. Genau dies sei ihm passiert. „Ich finde das sehr kleinlich, schließlich bespaßen wir als Aussteller die Besucher und das sollte doch auch im Sinne der Stadt sein“, sagt er. Lob gibt es für die Organisatoren: „Ich habe das Gefühl, dass es mehr Besucher sind und wir mehr Betrieb auf dem Markt haben als letztes Jahr. Zudem ist es besser organisiert.“ Dennoch wird er nach 14 Tagen seine Zelte abbrechen. „Wir haben vor allem maritime Geschenke im Angebot und das müssen wir nicht die ganze Zeit anbieten. Wer danach sucht, war zumeist schon da“, ist Rinne sicher. Erstmals auf dem Weihnachtsmarkt ist Pinnau.com vertreten. „Manche fragen, warum das auch noch sein muss, aber wir wollten es ausprobieren“, sagt Jörg Feddersen. Vor allem am Wochenende gäbe es viele Fragen zum Ausbau des Glasfasernetzes. Am Wochenende dreht Maskottchen Pico seine Runden auf dem Markt – zudem wird er am Kindertag, 15. Dezember, im Einsatz sein. Das Weihnachtsdorf hat bis zum 23. Dezember täglich von 12 bis 21 Uhr, freitags und sonnabends bis 22 Uhr geöffnet.

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