Basketball-Regionalliga : Viel Licht und viel Schatten

Durchgesetzt: Benjamin Fiedler (mitte) und seine Holstein Hoppers bestachen gegen Lübeck durch ihre hohe Trefferquote.
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Durchgesetzt: Benjamin Fiedler (mitte) und seine Holstein Hoppers bestachen gegen Lübeck durch ihre hohe Trefferquote.

Holstein Hoppers siegen trotz wenig überzeugender Leistung. Rist-Talfahrt hält an.

shz.de von
17. Dezember 2015, 00:32 Uhr

Im Vorfeld der wegweisenden Partie der 2. Basketball-Regionalliga Nord gegen den TuS Lübeck erwies sich Andy Schönfeld, Teamsprecher der BG Halstenbek/Pinneberg, fast schon als Prophet. „Wenn wir dieses Vier-Punkte-Spiel gewinnen, sind wir Tabellen-Achter“, orakelte der Aufbauspieler und sollte damit Recht behalten. Die Holstein Hoppers siegten in der Halle Feldstraße (Halstenbek) in einem Herzschlag-Finale mit 82:81 (41:42).

Der dritte Saisonsieg der Spielgemeinschaft kostete alle Hoppers-Akteure und -Fans neben Kraft auch Nerven. Mitte des dritten Viertels führten die Gäste aus der Hansestadt bereits mit 15 Punkten Vorsprung, den die Hoppers aber wieder aufholen konnten und damit im Spiel blieben. In der hektischen Schlussphase gelang Stefan Marten zwölf Sekunden vor der Sirene per Korbleger der Treffer zum Endstand, anschließend galt es noch zwei Angriffe des jungen Gästeteams zu überstehen.

Bei aller Freude über Platz acht warnte Schönfeld vor überzogenen Erwartungen an die restliche Saison. „Wir haben gewonnen, obwohl wir schlecht gespielt haben,“ sagte der Spielmacher. Ausschlaggebend für den Erfolg sei vor allem die hohe Trefferquote der Hoppers gewesen, für die René Große (26), Marten (13), Lando Hoffmann, Michael Wüsthoff (je elf) und Jonas Wagner (zehn) allesamt zweistellig trafen.

Dank des Heimsieges sowie des günstigeren direkten Vergleichs überholten Halstenbeker und Pinneberger in der Tabelle die punktgleiche zweite Mannschaft des SC Rist Wedel (Neunter). Auch eine starke Vorstellung des Zweitliga-Perspektivspielers Alexander Pimentel, der 23 Punkte erzielte, konnte das 71:77 (24:38) des Teams von Coach Torben Haase beim TSV Kronshagen nicht verhindern und so die Wedeler Talfahrt stoppen.

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