Viel Beat und noch mehr Text

Rapper Ceno Limit feiert Release Party seines neuen Albums im Pinneberger GSH mit Gästen

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28. Mai 2018, 10:47 Uhr

Dröhnende Lautsprecher, aus denen rhythmische Beats erklingen, ein abgedunkelter Zuschauerraum und eine punktuell beleuchtete Bühne, dazu Nebel – der Veranstaltungssaal im Pinneberger Geschwister-Scholl-Haus (GSH) wurde am vergangenen Wochenende Bühne für die Rapper-Szene. Der Pinneberger Musiker und Rapper Paulo Shklovsky alias Ceno Limit feierte die Erscheinung seines neuen Albums „Studenten Rap“. Zu der Release Party erschien ein kleines aber feines Publikum. Sie alle verband eindeutig die Liebe zu dem Sprechgesang. Stimmung machen konnten sie alle.

Ceno Limit selbst übergab die Bühne zuerst jedoch an andere Künstler. Den Anfang machte die Dynamite Crew. Sie besteht aus drei einzelnen Rappern aus dem Süden Hamburgs, die gemeinsam Lieder produzieren und aufnehmen. Vom Äußeren her komplett unterschiedlich harmonieren sie zwischen Beat und Sprechgesang wie eine Einheit. Gemeinschaftlich interpretierten sie dann Lieder der Einzelnen. Vor allem auch in Gemeinschaft mit dem Publikum, denn die Fans konnten fast jede Textzeile mitsprechen.

Die Texte, die die Dynamite Crew zum Besten gab, waren teils sozialkritisch, teils erzählten sie aus dem Leben der einzelnen Künstler, sie handelten von Sorgen, Gleichgültigkeit und Fragen rund um die Gesellschaft – manchmal erzählten sie auch von so mancher Eskapade. Auf die Dynamite Crew folgten noch Atomkind und Falk&Khacoby. Sie alle machten die Feier zur Neuerscheinung des Albums von Ceno Limit zur Party. Das Album des 24-jährigen Rappers selbst kann via Spotify, Apple Music und Deezer gestreamt werden. Sieben Tracks, zum Beispiel „Nicht Mein Problem“ oder „Kaffee und Kippen“ befinden sich darauf. Er bleibt dem Genre „Rap“ treu, schreibt sozialkritische und melancholische Texte.

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