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Pinneberger Tageblatt

14. Dezember 2017 | 14:39 Uhr

Verwaltung muss entlastet werden

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Wohnungssuche für Flüchtlinge: Geld für Dienstleister

von
erstellt am 27.Jan.2016 | 16:00 Uhr

Etwa 40 Wohnungen hat die Gemeinde Rellingen zurzeit für Flüchtlinge angemietet. Die Besichtigung von weiteren Unterkünften ist aufwändig. Dazu gehören die Objekt- und Lageerfassung, die Zusammenstellung von Unterlagen, die Beurteilung von Sanierungs- und Renovierungsstau sowie der Raumaufteilung und Nutzung. Dazu gehört die Abstimmung mit dem Ordnungsamt zur Zustimmung beziehungsweise Ablehnung. Das bindet Personal in der Verwaltung. Das will der Hauptausschuss nicht mehr:

Am Montagabend gab es von Seiten des Ältestenrats eine klare Entscheidung: Im Nachtragshaushalt, der im Februar beschlossen werden soll, sollen bis zu 40  000    Euro pro Jahr bereitgestellt werden, um einen externen Dienstleister mit dieser umfänglichen Herausforderung zu betrauen.

Der Büroleitende Beamte von Rellingen, Uwe Goldt, ist alles andere als blauäugig. „Wir gehen weiterhin davon aus, dass sich potenzielle Wohnungsbesitzer, die Räume für Flüchtlinge vermieten oder verkaufen wollen, zuerst bei der Gemeindeverwaltung melden werden. Doch für die weitere Betreuung wünschen wir die Unterstützung durch einen Dritten.“

Goldt ist alles andere als naiv zu glauben, dass sich von heute auf morgen entsprechendes Personal finden wird. „Es ist nicht einfach, einen Dienstleister zufinden.“

Zur Erinnerung: Bisher waren zwei, seit dem 1. Januar drei Kollegen des Sachgebiets Ordnung zuständig, zum Jahresende 2016 voraussichtlich 450 Flüchtlingen und Asylsuchenden Wohnraum zuzuweisen, Veranlagungen der Gebühren abzuwickeln und die Abrechnung der Kosten mit dem Sozialamt in Pinneberg vorzunehmen.

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