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Pinneberger Tageblatt

11. Dezember 2017 | 16:18 Uhr

Ellerbek : Vertrag mit der VHS Pinneberg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Gemeinde will die Angebote für die Erwachsenenbildung auch weiterhin aufrecht erhalten.

shz.de von
erstellt am 14.Nov.2015 | 15:00 Uhr

Ellerbek | Ende des Jahres schließt die Volkshochschule (VHS) Bönningstedt für immer. Die Ellerbeker Gemeindevertreter haben nie einen Hehl daraus gemacht, wie sehr sie das Ende des VHS bereuen. Doch eine Lösung wurde gefunden: Die Gemeinde kooperiert mit der VHS Pinneberg.

Nachdem Pinnebergs VHS-Leiter Wolfgang Domeyer während der vergangenen Sitzung in einem Eckpunktepapier die Rahmenbedingungen den Mitgliedern des Schulausschusses vorgestellt hatte, brachte er zur jüngsten Sitzung den ersten Vertragsentwurf mit. „Die harten Fakten, die wir ausdiskutiert haben, sind gleich geblieben. Wir haben das Ganze nur noch in Vertragsform gebracht“, erklärte Domeyer. Er habe ganz bewusst darauf verzichtet, den Vertrag übermäßig kompliziert zu formulieren.

Dieser Vertrag sieht vor, dass die Kooperation vorerst für drei Jahre gilt. „Dadurch wollen wir Erfahrungen machen, um zu sehen wie es läuft und vor allem zu sehen, was nicht gut läuft“, sagte der VHS-Leiter weiter.

Ellerbeks Bürgermeister Günther Hildebrand (FDP) sprach sich für die Zustimmung des Ausschusses für den Vertrag aus. „Das ist eine einfache Geschichte. Es wurde alles durchgerechnet“, betonte er. Nun sei nur noch wichtig zu wissen, wo und wann Kurse stattfänden.

Keine „Schwimm-VHS“

Dabei betonte Domeyer, dass er nicht vorhabe eine reine „Schwimm-VHS“ in Ellerbek aufzubauen. „Wir haben auch Kurse in Englisch, Spanisch, Plattdeutsch geplant. Auch Yoga und eventuell EDV-Workshops wären hier möglich“, zeigte Domeyer auf. Zurzeit würden die Belegungszeiten der Seniorenbegegnungsstätte sowie des Clubraums geprüft. „Wir wollen schließlich niemandem den Platz wegnehmen“, betonte Domeyer.

Eine große Sorge vieler Bürger war die Fortsetzung der Theaterfahrten. In diesem Jahr gab es bereits vier Ausfahrten. Im nächsten Jahr sind noch zwei geplant und die Teilnehmer haben bereits bezahlt. „Die Fahrten werden auf jeden Fall stattfinden“, kündigte Hildebrand an. Auch Domeyer stimmte dem zu, jedoch müsse er sehen, in wieweit die Fahrten in ein pädagogisches Konzept passen würden: „Wir bieten solche Ausfahrten nur mit einer Vor-und Nachbereitung an. Dies könnte ich mir auch hier vorstellen.“

Einstimmig votierten die Schulausschussmitglieder für den Vertrag. „Wir schaffen erst einmal keine Fakten für die Ewigkeit. Es ist vorerst eine Testphase“, sagte Martin Berg (CDU), Ausschussvorsitzender. Auch Hildebrand appellierte an die Bürger: „Alle sollten ein bisschen kompromissbereit sein. Uns allen liegt etwas an der VHS.“

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