Versöhnung zwischen den Völkern

Ein  Ereignis: Julius Robert Hinz (rechts) nimmt die Ehrenbürgerschaft entgegen.
Ein Ereignis: Julius Robert Hinz (rechts) nimmt die Ehrenbürgerschaft entgegen.

Ehrenbürger der Stadt Tiegenhof (Polen): Rellinger Julius Robert Hinz (81) für jahrelanges Engagement ausgezeichnet

shz.de von
19. Dezember 2013, 16:00 Uhr

Das hat jahrelange Tradition: Deutschlands Bundeskanzler besucht nach der jeweiligen Wahl Polen als eines der ersten Länder. Der Rellinger Julius Robert Hinz (81) verfolgt die Freundschaftsgeste jedes Mal mit besonderem Interesse. Denn beim Seniorchef des Hotels „Krupunder Park“ an der Altonaer Straße werden Erinnerungen wach: Der 81-Jährige wurde in Tiegenhof, etwa 36 Kilometer südöstlich von Danzig, geboren. Und engagiert sich seit Jahrzehnten für die Versöhnung zwischen den Völkern. Dafür wurde dem Sohn der Stadt Nowy Dwór Gdanski der Titel „Ehrenbürger von Tiegenhof“ verliehen.

Der Ratsbeschluss der Stadt Nowy Dwór Gdanski zur Ehrenbürgerschaft beschreibt Hinz als einen unermüdlichen Initiator der Partnerschaft: „Seit vielen Jahren hat Julius Robert Hinz für die Jugend von Nowy Dwór Gdanski in Deutschland Praktika organisiert und die auch teilweise finanziert.“

Hinz vergesse nie, dass er „aus Nowy Dwór Gdanski stammt“, lautet die Begründung im Wortlaut. „Seit vielen Jahren unterstützen Sie Gesundheits- und Sozialwesen sowie Bildung in unserer Region. Im Namen von Bewohnern des Tiegenhofer Kreises danke ich für Ihre geleistete Hilfe und persönliches Engagement zugunsten unserer Gesellschaft“, heißt es im Gratulationsbrief von Landrätin Ewa Dabska an Hinz. Der Rellinger, Mitglied des Technischen Hilfswerks (THW) Pinneberg, hat seine Geburtsstadt mit seiner Aktivität unermütlich gefördert. Dazu gehöre auch beispielsweise der Transport von Krankenhaus-Mobiliar, gesammelt im Kreis Pinneberg. Transportiert nach Tiegenhof, heißt es aus seinem Umfeld.

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