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Halstenbek : Versammlung des Kulturkreises: Freude über Veranstaltungsort in spe

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Versammlung des Kulturkreises Halstenbek im Zeichen des 25-jährigen Bestehens. Kassenplus in 2014. Nutzung der Gymnasium-Aula.

shz.de von
erstellt am 06.Mär.2015 | 09:30 Uhr

Halstenbek | Es war keine typische Jahreshauptversammlung, zu der die Mitglieder des Kulturkreises Halstenbek am Mittwochabend im Gemeindezentrum Arche Noah zusammenkamen. Schließlich ist 2015 für den Verein ein ganz besonderes Jahr, da das 25-jährige Bestehen gefeiert wird. Seit dem Start hat der Kulturkreis eine erstaunliche Entwicklung genommen. Aus anfangs 18 Mitgliedern sind inzwischen 559 geworden.

„In unserem Jubiläumsjahr ist es uns besonders wichtig, Halstenbeker Künstlern ein Forum zu geben“, sagte die Vorsitzende Tamara Böhning. Die drei Säulen des Kulturkreises seien die Neujahrsgala, der Jazz-Frühschoppen und die traditionelle Weihnachtslesung. Böhnings Stellvertreter Klaus Hohenstein nutzte die Versammlung, um an die vergangenen 25 Jahre zu erinnern. „Als wir anfingen, gab es in Halstenbek ein Vakuum an Kultur“, erklärte Hohenstein. Diese Leere gehört dank des Kulturkreises längst der Vergangenheit an. Etliche Stars haben aufgrund der engagierten Arbeit den Weg in die Baumschulgemeinde gefunden und begeisterten dort das Publikum.

Die Mitglieder sind dabei auf sich allein gestellt, da die Gemeinde sich keine Zuschüsse mehr leisten kann, berichtete der stellvertretende Vorsitzende. Dennoch steht der Verein auf gesunden Füßen und erwirtschaftete 2014 ein Plus. So sind Mittel da, um im Jubiläumsjahr etwas Besonderes auf die Beine zu stellen, zumal viele Mitglieder höhere Beiträge zahlen als sie eigentlich müssen.

Hohenstein freut sich zudem, dass nach der Fertigstellung des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums die Aula der Schule auch vom Kulturkreis genutzt werden kann. „Dann haben wir endlich einen adäquaten Veranstaltungsort“, so Hohenstein. Erstmals will der Verein die Aula für den Neujahrsempfang 2016 nutzen.

Die offizielle Tagesordnung war übrigens nur ein Teil der Jahreshauptversammlung. Der Vorstand hatte zusätzlich ein kulturelles Programm zusammengestellt. Außerdem hatten die Mitglieder im Anschluss noch die Gelegenheit, gemeinsam auf die Höhepunkte der vergangenen 25 Jahre zurückzublicken.

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