Verletzter Forscher vor steilem Aufstieg

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15. Juni 2014, 17:28 Uhr

Das Rettungsteam mit dem schwer verletzten Höhlenforscher Johann Westhauser hat am Wochenende bereits einen großen Teil des Weges in der Riesending-Schachthöhle bei Berchtesgaden bewältigt. Wie die bayerische Bergwacht gestern berichtete, bewegten sich die Retter bislang weitgehend waagerecht im Berg auf etwa 900 Metern Tiefe.

Ab dem nun erreichten Lager Nummer 4 geht es in den kommenden Tagen steil nach oben. Denn zum Erreichen des Biwaks 3 muss das Rettungsteam streckenweise senkrecht in die Höhe klettern. Seit 17.28 Uhr am vergangenen Freitagabend wird der Karlsruher Wissenschaftler, der bei einem Steinschlag ein Schädel-Hirn-Trauma erlitt, aus der Höhle transportiert.

Zu Beginn der Rettungsaktion sendete Westhauser eine Nachricht an die Außenwelt. Per Funk ließ er „liebe Grüße an seine Familie“ ausrichten und teilte mit, dass er sich in seiner Trage wohlfühle.

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