Naturtag in Halstenbek : Vereine, Organisationen und Händler präsentieren sich und ihre Initiative

Grüner Daumen: Gerald Möller (v. l.), Martin Hannemann, Martina Goldmann und Monika Lieder vom Kleingartenverein Halstenbek von 1946 boten selbstgezogene Pflanzen wie Mais, Paprika, Gurken und Zucchini an.
1 von 2
Grüner Daumen: Gerald Möller (v. l.), Martin Hannemann, Martina Goldmann und Monika Lieder vom Kleingartenverein Halstenbek von 1946 boten selbstgezogene Pflanzen wie Mais, Paprika, Gurken und Zucchini an.

14 Vereine, Organisationen und Händler präsentieren zum fünften Mal sich und ihre Initiativen vor dem Halstenbeker Rathaus.

shz.de von
29. Mai 2017, 17:00 Uhr

Halstenbek | Die Quecksilbersäule eines Thermometers, dass an einem der Stände des fünften Halstenbeker Naturtags auslag, war am Sonnabend noch vor der Mittagszeit in der prallen Sonne über die 30-Grad–Marke geklettert. „Das ist nicht das ideale Wetter, um etwas Neues zu pflanzen“, stellte Monika Lieder, Vereinsfachberaterin des Kleingartenvereins Halstenbek von 1946, fest. „Es ist einfach viel zu warm.“

Mais, Gurken, Tomaten Zucchini, Himbeeren, Peperoni und Paprika – alles aus eigener Zucht – boten die Kleingärtner zum Verkauf an. „Die Hitze ist für die Pflanzen nicht so gut. Da sollte man besser am Abend pflanzen, wenn es kühler ist“, erläuterte Lieder. Gleiches gelte beim Gießen. Auch da sollten die kühleren Morgen- und Abendstunden genutzt werden. „Bloß nicht in der Mittagshitze und nicht auf die Blätter, sonst kann es zu Brennflecken kommen“, sagte die Kleingärtnerin.

Die Holsteiner Imker warben mit einem eigenen Stand für ihr Hobby und Honigerzeugnisse aus der Region.
Bastian Fröhlig
Die Holsteiner Imker warben mit einem eigenen Stand für ihr Hobby und Honigerzeugnisse aus der Region.
 

Die Hitze hielt die Garten- und Naturfreunde nicht vom Besuch auf dem Rathausplatz ab, wo sich auch die Holsteiner Imker, der Regionalpark Wedeler Au, Naturschutzbund, das Projekt „Grünpatenschaften für Halstenbek“ und einige private Händler präsentierten. „Es läuft richtig gut. Es ist deutlich mehr Publikum als in den letzten Jahren“, freute sich Naturtag-Organisator Jürgen Heidorn. Dabei hatte er zunächst Sorgen: „Bei dem Wetter ist ein Großteil unserer Klientel, die wir erreichen wollen, natürlich an Nord- und Ostsee. Ich bin aber dennoch sehr zufrieden“, sagte er. Außer den Ständen und Angeboten auf dem Rathausplatz fanden am Sonnabend zudem Führungen durch das Naturgebiet am Wasserwerk, ein Spaziergang zu einem Bienenstand auf dem Halstenbeker Friedhof sowie ein Rundgang am Krupunder See, bei dem heimische Vogelarten und -stimmen erkundet wurden, auf dem Programm. Für Heidorn laufen übrigens schon die Vorbereitungen für die nächste Großveranstaltung. Am Sonnabend, 17. Juni, findet wieder der Tag der offenen Gärten statt. Anmeldungen sind bereits unter Telefon (04101) 40  41  55 oder per E-Mail an info@naturtag-halstenbek.de möglich.

zur Startseite
Karte

Kommentare

Leserkommentare anzeigen