Konzeptvorstellung : Verein der Pinneberger Kita Waldstraße erhält Zertifikat

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Im Ergebnis-Gespräch  wurden die Beteiligten über die Prüfung informiert. Die Zertifizierung kostete 10  000 Euro.
Im Ergebnis-Gespräch wurden die Beteiligten über die Prüfung informiert. Die Zertifizierung kostete 10.000 Euro.

Zum dritten Mal erfolgreich: Die Kita wurde diesmal in den Bereichen Träger, Ganztags- sowie Halbtags-Kita zertifiziert.

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03. Dezember 2018, 12:05 Uhr

Pinneberg | Der Pinneberger Verein Kita Waldstraße hat sich zum dritten Mal erfolgreich einer Qualitätsüberprüfung unterzogen. Gutachter Jürgen Koch informierte am Freitag über Verfahren und Ergebnisse. Die Zertifizierung bezog sich auf die Bereiche Träger, Ganztags- sowie Halbtags-Kita. 200 Mädchen und Jungen werden allein ganztags im Krippen- und Elementarbereich betreut.

Experten überprüften zwölf Qualitätsbereiche

Koch überprüfte zwölf Qualitätsbereiche. Dazu gehörten das Leitbild und Prozesse in den Bereichen Lernen und Erziehen, Infrastruktur, Führung und Personal. Doch auch die Gebiete externe Kommunikation und Kooperation sowie strategische Kommunikation analysierten die Experten.

Die Beiratsvorsitzende Stefanie Gerckens hob pädagogische Ansätze hervor. „Unsere Arbeit basiert auf dem Bindungsansatz von Bowlby und Ainsworth“, erläuterte Gerckens. Dieser beinhalte, dass die Kinder eine sichere Beziehung zu ihren Bezugspersonen haben und über Körper, Geist und Seele lernen. Mit 100 Mitarbeitern versteht sich die Kita Waldstraße nach Auskunft von Einrichtungsleiter Daniel Schilling als Lebens- und Lernort. „Bei uns stimmt das gesamte Paket“, betonte Schilling. Dies beziehe sich auf die Pädagogik, aber auch auf Gebiete wie Bauinvestition, Instandhaltung, Brandschutz und Materialien. „Es war uns wichtig, unsere Arbeit zu bewerten. Auch um zu wissen, was wir verbessern können“, ergänzte Vorstandsmitglied Helga Grüne-Ostmeier.

<p>Helga Grüne-Ostmeier vom Vorstand des Vereins Kita Waldstraße sieht bei der Qualität immer Luft nach oben.</p>
Frauke Heiderhoff

Helga Grüne-Ostmeier vom Vorstand des Vereins Kita Waldstraße sieht bei der Qualität immer Luft nach oben.

 

Bürgervorsteherin: Kita ist einer der Leuchttürme der Stadt

Nach dem Vortrag lobte Pinnebergs Bürgervorsteherin Natalina di Racca-Boenigk den persönlichen Einsatz des Teams. Die Kita mit Mitarbeitern und Eltern befänden sich in fortwährender Kommunikation und seien in der Lage, sich flexibel zu entwickeln. Nur auf diese Weise entstünden neue Wege. Di Racca-Boenigk bezeichnete die Kita Waldstraße als einen der großen Leuchttürme in der Stadt. Die Bürgervorsteherin dankte dem Kita-Team, Eltern und Kindern. Sie erinnerte daran, dass die Einrichtung als Elterninitiative startete und dass es sich nun um eine der größten Kitas der Stadt handele. „Sie begleiten die ersten Schritte der Kinder und formen sie mit zu wunderbaren selbstständigen Menschen“, bilanzierte sie.

Die Zertifizierung kostete insgesamt über 10.000 Euro. Die Finanzierung läuft über den Kita-Etat, Zuschüsse der Stadt sowie über die vom Kreis verteilte Personalkostenbezuschussung des Landes.

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