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Pinneberger Weihnachtsdorf : Veranstalter zieht Positive Bilanz

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

90.000 Besucher, 8000 Liter Glühwein: Veranstalter Jens Stacklies ist mit der zweiten Ausgabe seines Markts zufrieden.

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erstellt am 24.Dez.2013 | 06:00 Uhr

90.000 Besucher. Zehn ausgeschenkte Hektoliter Weihnachtsbier. Etwa 8000 verkaufte Liter Glühwein. Das sind Zahlen, die dem Holmer Gastronomen Jens Stacklies gefallen. Gestern zog der 52-Jährige eine vorläufige Bilanz der zweiten Ausgabe seines Pinneberger Weihnachtsdorfs. Und blickte am letzten Tag des Markts schon mal nach vorn – 2014 solle das Dorf weiter wachsen. „Dann wollen wir mit dem Markt auch Geld verdienen“, so Stacklies, der vor einem Jahr rund 250.000 Euro in Buden und Interieur investiert hat.

Der Budenzauber werde weiter optimiert. Kritik werde aufgenommen. Die Anzahl der Stehtische solle 2014 verdoppelt werden. Die Bühne werde ein kleines Stück verlagert, damit die Drostei besser zur Geltung komme. Jens Stacklies hat ehrgeizige Ziele. „Wir wollen diesen Markt in der Vorweihnachtszeit zum Mittelpunkt des Kreises Pinneberg werden lassen“, sagt der Unternehmer. Angepeilt werde eine Besucherzahl von 200.000.

Alles viel schöner als bei der Premiere 2012 – so lautet auch der Tenor einer Umfrage unter Besuchern des diesjährigen Weihnachtsdorfs. Viele von ihnen freuten sich vor allem, dass die Budenstadt in Pinneberg nicht so überfüllt war wie Hamburgs Märkte. Stephanie Pieper aus Elmshorn war von dem „süßen, plüschigen“ Warenangebot entzückt. „Endlich mal was los in Pinneberg“, lobten Karin Kelm und Hans-Otto Buhmann. Sie genossen den Glühwein und freuten sich über die vielen geschützten Plätze zum Sitzen.

An einem davon hatten es sich Monika und Hans-Joachim Niedung sowie Margrit und Rolf Harbeck gemütlich gemacht: „Wenn es etwas zu trinken gibt, kommen wir Pinneberger doch immer“, kommentierten die Schützenbrüder aus dem Hogenkamp. Die vierjährige Mia war restlos begeistert, vor allem vom Karussell. Ihr großer Bruder Marc (10) hätte gern eine größere Auswahl an Spielzeug vorgefunden. Mutter Fabiola Kalbus fand das Ambiente insgesamt „sehr nett“. Die gute Wurst und die schöne Dekoration hatten es Rami Sawaha, Dennis Litschke, Claudia Trumm und Dörte Krohn angetan. Auch sonst „alles super“ urteilten die vier jungen Leute aus Elmshorn und Pinneberg. Auch bei Ole Rolfs und seinem zehnjährigen Sohn kam die Wurst gut an. Peter Rose und seine Freunde von der Seniorenunion fanden sogar: „Das Bier ist diesmal besser.“ Lob gab es auch für den neuen Standort der Bühne. Vor der Drostei sei sie wirksamer, war die einhellige Meinung. Einige größere Gruppierungen fühlten sich dort allerdings beengt: „Vergangenes Jahr hatten wir auf einer größeren Bühne viel besser Platz“, monierten einige Damen aus dem Gospelchor „St. Martin’s Smile“.

City-Manager Dirk Matthiessen, dessen Stadtmarketing das Kulturprogramm mit mehr als 80 Veranstaltungen auf die Beine gestellt hatte, sprach gestern von „einer rundum gelungenen Veranstaltung“. Bürgermeisterin Urte Steinberg: „Das Weihnachtsdorf trägt zur Belebung der Pinneberger Innenstadt bei, eigentlich schader, dass jetzt schon Weihnachten ist.“ Das Pinneberger Weihnachtsdorf schloss gestern Abend seine Tore. Der Abbau hat bereits begonnen. 350 Tannenbäume wurden als Schnäppchen unter die Leute gebracht.

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