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Pinneberger Tageblatt

21. Oktober 2017 | 21:59 Uhr

Veit Poeschel setzt sich durch

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Wolfgang-Borchert-Gymnasium: Hamburger Pädagoge löst ab Januar 2016 Karsten Schneegaß als Direktor ab

von
erstellt am 01.Aug.2015 | 16:00 Uhr

Der 20-köpfige Schulleiter-Wahlausschuss in Halstenbek hat sich entschieden: Veit Poeschel (Foto), noch stellvertretender Schulleiter der Hamburger Klosterschule im Westphalensweg 7 – soll ab Januar 2016 neuer Chef des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums (WoBo) werden. Damit löst der Mathematik- und Physiklehrer seinen Vorgänger Karsten Schneegaß ab, der nach 15      Jahren Verantwortung zu dem Zeitpunkt in den Ruhestand geht.

Zwar liegt die offizielle Bestätigung des Kieler Bildungsministeriums nicht vor. Thomas Schunck äußerte sich gestern zur Personalie entsprechend vorsichtig. Denn noch sei die Widerspruchsfrist, die sogenannte Konkurrentenklage, nicht abgelaufen, betonte der Sprecher des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft. Doch es dürfte nach Informationen dieser Zeitung nur noch eine Formalie sein.

Zehn Vertreter der Gemeinde sowie zehn Entscheidungsträger des WoBo – Schüler, Eltern und Lehrer – hatten die Qual der Wahl: Drei Bewerber und eine Bewerberin bemühten sich um den Job am Bickbargen. Die Entscheidung lief nicht glatt über die Bühne. Es soll drei Wahlgänge gegeben haben, bevor sich das Gremium auf Poeschel einigen konnte.

Während Schneegaß als Deutsch-, Geschichts- und WiPo-Lehrer parallel zum Direktoren-Job Spuren hinterlässt, bringt der Naturwissenschaftler Poeschel Erfahrung aus dem Tagesgeschäft an einem Ganztagsgymnasium mit Schwerpunkt Kultur in Hamburg-St. Georg mit.

Von den Dimensionen des Neubaus am Bickbargen – bis zum Schulstart am 31. August wird der 21 Millionen Euro teure dreistöckige Baukörper fertig sein – dürfte sich Poeschel nicht abschrecken lassen. Im Gegenteil: An seiner bisherigen Schule pauken ebenfalls etwa 1000 Schüler fürs Leben, ähnlich wie in Halstenbek. Hat Poeschel in St. Georg als Vize-Chef etwa 75 Kollegen an seiner Seite, wird er künftig auf etwa 100  Kollegen treffen.

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