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Halstenbek : Veit Poeschel neuer Chef am Gymnasium

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Ab sofort ist der 45-Jährige neuer Direktor am Wolfgang-Borchert-Gymnasium (WoBo) in Halstenbek.

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erstellt am 02.Feb.2016 | 17:45 Uhr

Halstenbek | „Ja, Schulleiter zu sein bedeutet, sich in einer ungeheuren Vielfalt von Leitungsaufgaben im Spannungsfeldt zwischen Pädagogik, Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit zu bewegen. Ich empfinde großen Respekt vor dieser Aufgabe.“ Diese Worte richtete Annette Lutter vom Ministerium für Schule und Berufsbildung aus Kiel an Veit Poeschel. Und sie bekam dafür ein Lächeln für die von ihm symbolisch ausgestreckte Hand: Der Mathe- und Physiklehrer sowie ehemalige stellvertretende Leiter an der Klosterschule in Hamburg Sankt-Georg nahm die Herausforderung und die Urkunde an: Ab sofort ist der 45-Jährige neuer Direktor am Wolfgang-Borchert-Gymnasium (WoBo) in Halstenbek.

Das Forum im Erdgeschoss der Schule am Bickbargen war voll besetzt. Mit Schülern, dem Kollegium, Eltern- und kommunalen Vertretern. Poeschel wurde mit offenen Armen empfangen. WoBo-Stellvertreterin Angelika Gilliard, Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann, Personalratsvorsitzende Eva Goller, Dirk Weidner als Vorsitzender des Schulelterinbeirats, der Schüler-Vertretungspräsident Thomas Krohn sowie Susanne Hülsen, Vorsitzende des Freundeskreises hießen Poeschel als Nachfolger des am Freitag während einer bewegenden Zeremonie verabschiedeten Karsten Schneegaß willkommen.

Und Poeschel wusste, das Vertrauen, das in ihn gesetzt wird, mit Worten zu unterstreichen. „Als Schulleiter möchte ich meine gesammelten Erfahrungen, ‚Gute Schule zu gestalten‘, aktiv einbringen und verantworten“, sagte er in seiner ersten Rede.

Das Schülervertreter-Team mit Präsident Thomas (v. l.), Paula, Sophie, Jule, Theo und Ole wünscht sich mit dem neuen Chef ein kreatives Miteinander. (Foto: Vogel)
Das Schülervertreter-Team mit Präsident Thomas (v. l.), Paula, Sophie, Jule, Theo und Ole wünscht sich mit dem neuen Chef ein kreatives Miteinander. (Foto: Vogel)
 

Seine weiteren Gedanken drehten sich um die Frage: „Gute Schule – was ist das?“ Der Spitzenpädagoge nannte Stichworte: Wissensaneignung und Vermittlung von sozialen und fachlichen Kompetenzen. „Es geht darum, Schüler sich zu verantwortlichen Individuen entwickeln zu lassen. Für mich bedeutet guter Unterricht in diesem gedanklichen Zusammenhang individuelles Fördern und Fordern.“ Und er äußerte zu guter Letzt einen großen Wunsch: „Zu einer guten Schulkultur gehört auch eine Kultur des freundlichen und wertschätzenden Umgangs miteinander.“

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