zur Navigation springen

Vatertagsgrillen : Vatertag mit Gottesdienst und Blaulicht

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

An der Feuerwehrwache Bönningstedt wurde eine Messe und ein Familienfest gefeiert.

von
erstellt am 26.Mai.2017 | 12:00 Uhr

Bönningstedt | „Es hat richtig Spaß gemacht“, urteilte Pastorin Angela Heine über den ungewohnten Gottesdienstort. Mit einer Andacht im Gerätehaus eröffnete sie das Himmelfahrtsgrillen der Freiwilligen Feuerwehr Bönningstedt. Musikalisch wurde der Gottesdienst von „Joyful noise“, der Jugendband der Simon-Petrus-Kirchengemeinde Bönningstedt begleitet, der unter anderem „Und die Chöre singen für Dich“ von Mark Forster spielte. „Mit so einer Musik kann nichts mehr schief gehen. Da kommt gute Laune auf und wer gute Laune hat, hört zu und ist auch gern bereit, mit Gott zu reden“, sagte Heine.

Nach dem Gottesdient öffneten die Freiwillige Feuerwehr und die Jugendfeuerwehr Bönningstedt ihre Stände. Binnen Sekunden hatte sich an der improvisierten Bushaltestelle, von der ein Feuerwehrauto zur Fahrt durch das Dorf starte, eine Schlange gebildet. „Das ist natürlich für die Kinder ein absolutes Highlight – vor allem, wenn wir Blaulicht und Sirenen einschalten“, sagte Bönningstedts Wehrführer Stefan Birke. Er selbst hatte ein wenig mit der Müdigkeit zu kämpfen. Zusammen mit drei weiteren Kameraden, die der Kommunalen Feuerwehrbereitschaft angehören, war er in der Nacht zu Donnerstag beim Großfeuer in Wedel mit im Einsatz. „Um 9.30 Uhr waren wir wieder hier und haben mit dem Aufbau begonnen“, erläuterte Birke. 45 aktive Kameraden und 15 Jugendfeuerwehrmitglieder kümmerten sich um die Grill- und Getränkestände, versorgten die Besucher, erläuterten die ausgestellten Fahrzeuge und die Technik. „Das ist hier kein Tag der offenen Tür, sondern wir wollen in geselliger Runde feiern und zeigen dabei unsere Wache“, sagte Birke.

Ursprünglich war das Vatertagsgrillen, das vor sechs Jahren ins Leben gerufen wurde, alle zwei Jahre geplant. „Der Zuspruch aus der Bevölkerung war aber so groß, dass wir uns entschieden haben, dass es ab diesem Jahr jährlich stattfindet“, sagte Birke. Durch die Kombination mit dem Gottesdienst seien so viele Einwohner an einem Ort versammelt. „Das ist für die Erwachsenen, aber vor allem für die Kinder schön“, sagte Birke. Bester Beweis war Johannes, der in Feuerwehrkostüm und mit Funkgerät kam. „Die Entscheidung, was er für den Besuch bei der Feuerwehr anzieht, war heute morgen ganz schnell gefallen“, sagte Mutter Rabea Claußen lachend.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen