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Pinneberger Tageblatt

21. Oktober 2017 | 18:22 Uhr

Pinneberg : Vandalen wüten im Gymnasium

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Am Wochenende brachen Unbekannte in die Johannes-Brahms-Schule ein. Es ist bereits der vierte Vorfall in zwei Jahren.

shz.de von
erstellt am 01.Okt.2013 | 12:00 Uhr

Der Grillkamin liegt zertrümmert auf dem Boden des Innenhofs. Die Glasscheibe der Tür zu den Lehrerzimmern ist zerschmettert, das Holz am Türschloss demoliert. Die Schließfächer der Lehrer wurden geknackt. Am vergangenen Wochenende suchten Einbrecher die Johannes-Brahms-Schule im Pinneberger Fahltskamp heim. „Alles wo ein Schloss dran war, schien verlockend zu sein – auch der Holzschrank mit den Kaffeetassen“, sagt die Schulleiterin Ortrud Bruhn. Sie ist entrüstet: „Ich finde diese Einbrüche lästig“, sagt sie. Denn: Erst vor einigen Wochen wurde in der JBS eingebrochen. Und schon im vergangenen Jahr verschafften sich Unbekannte zweimal Zugang zum Schulgebäude.

Montagmorgen um halb Acht bemerkte der Schulsekretär den Einbruch. „Es wurde zwar nicht allzu viel gestohlen“, sagt die Schulleiterin „aber diese Einbrüche sorgen für Aufregung, Arbeit und Ärger.“ Mehrere Schließfächer, ein Stahlschrank und die Eingangstür zum Haupttrakt der Verwaltung zeigen Spuren von Vandalismus. In den Schließfächern der Lehrer waren zum Teil Sparschweine der Klassen. Schulleiterin Bruhn trauert besonders der Eingangstür zum Sekretariat nach: „Als die Schule gebaut wurde, gab es noch keine genormten Türen. Das ist eine Sonderanfertigung aus Massivholz und Handwerksarbeit.“

Der Hausmeister vermutet, dass die Randalierer über das Hausdach kletterten und dann über den Innenhof in die Schule gelangten. Die dortigen Türen müssen aus Brandschutzgründen immer offen stehen. Die Polizei möchte hingegen noch keine Angaben zum Vorgehen der Einbrecher machen. Pressesprecherin Sandra Mohr bestätigte, dass ermittelt werde. Die zunehmenden Fälle von Vandalismus und Sachbeschädigung besorgen Schulleiteri Bruhn. „Jemand scheint die Brahms-Schule im Visier zu haben.“

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