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Anstoss - Die HSV-Kolumne : Van der Vaart verkaufen - Lasogga halten

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der HSV braucht dringend neue Identifikationsfiguren: Der Leihstürmer aus Berlin wäre ein guter Kandidat.

Bayern hat Schweinsteiger, Lahm und Müller, Dortmund Großkreutz, Sahin und Kehl, Leverkusen Rolfes und Kießling, Schalke Höwedes. Die erfolgreichsten deutschen Vereine haben alle Identifikationsfiguren in ihren Reihen, die aus der eigenen Jugend kommen oder zumindest seit Jahren im Verein sind. Beim HSV fehlt ein solcher Spieler, der bei Fans, Umfeld und Mannschaftskameraden angesehen ist.  

Das zeigt, dass die Jugendarbeit in den vergangenen Jahren desaströs  war  und die Profiabteilung nicht in der Lage, eine zukunftsfähige Mannschaft aufzubauen. Identifik.ation mit dem Verein nimmt man am ehesten  den  jungen Tah und Lam  ab. Ob sie das Potential   zum Idol haben, muss sich aber noch zeigen.   Hoffnungsträger sind sie aber auf alle Fälle.

Einer könnte aber sogar zur Kultfigur werden: Pierre-Michel Lasogga ist jung, torgefährlich und rackert ohne Ende – aus solchem Holz sind Identifikationsfiguren und Publikumslieblinge geschnitzt. Nicht umsonst wird der Stürmer  mit  HSV-Legende Horst Hrubesch  verglichen, auch wenn dessen Schuhe für ihn derzeit verständlicherweise zu groß sind. 

Einziges Problem: Lasogga ist nur von Hertha BSC ausgeliehen und wird mit jedem Tor teurer. So könnte dem klammen HSV die Mittel fehlen, um  ihn zu kaufen. Aber da gibt es eine Lösung: Die Hamburger müssten Rafael van der Vaart verkaufen. Ablöse und eingesparte Gehaltskosten müssten ausreichen, um Lasogga zu finanzieren. Da van der Vaart längst nicht mehr so gut wie vor einigen Jahren spielt, dürfte der sportliche Verlust ebenfalls zu verschmerzen sein. Zumal mit Calhanoglu ein  Nachfolger schon längst da ist.

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erstellt am 25.Okt.2013 | 15:01 Uhr

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