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Nach dem Hallenbrand : Ursache für Feuer in Ellerhoop weiter ungeklärt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Einsatz der Brandbekämpfer am Donnerstag dauerte bis in die Nacht. Spezialisten ermitteln jetzt, wie es zu dem Flammenmeer kam.

Ellerhoop | Eine Million Euro Schaden – so lautet die erste Schätzung der Polizei nach einem Großbrand in Ellerhoop, bei dem am Donnerstagvormittag zunächst eine Lagerhalle in Flammen aufging und der später auf ein angrenzendes Tanzsstudio übergriff. Die Ursache dafür war am Sonnabendvormittag noch nicht geklärt, sagte Polizeisprecherin Sandra Mohr am Freitag. Sie gehe davon aus, dass sie am kommenden Montag weitere Infos zu den Erkenntnissen der Ermittler geben könnte.

Die Löscharbeiten am Thiensener Weg dauerten bis in die Nacht zu Freitag. Um kurz nach zwei Uhr konnte der letzte der insgesamt 207 eingesetzten Feuerwehrkameraden seinen Einsatz beenden, teilte Feuerwehrsprecher Michael Bunk mit. Die Bewohner des Gebäudes, auch aus dem Gebäudeteil, das vom Feuer verschont blieb, konnten bislang nicht zurück in ihre Wohnungen. Sie alle kamen nach Aussagen des Amts Rantzau privat unter.

Gestern Vormittag konnte man von der Lagerhalle, in der das Feuer ausgebrochen war, nur noch verkohlte Reste der Gebäudestruktur sehen. Auch das Dachgeschoss des Gebäudeteils, in dem das Tanzstudio untergebracht war, war komplett niedergebrannt. Es ist einsturzgefährdet. Bunk sagte, dass die Wohnungen des anderen Gebäudeteils wahrscheinlich nicht oder nur leicht in Mitleidenschaft gezogen seien, sodass deren Bewohner dort wahrscheinlich bald wieder einziehen können. Der Hallenbesitzer wollte auf Nachfrage dieser Zeitung keine Stellungnahme zu dem Großbrand abgeben.

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erstellt am 24.Okt.2015 | 10:00 Uhr

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