Elmshorner Straße in Kummerfeld : Und täglich staut sich der Verkehr

In langen Kolonnen stehen die Fahrzeuge vor allem zu den Stoßzeiten vor der Ampel kurz vor der Kummerfelder Ortseinfahrt.
1 von 2
In langen Kolonnen stehen die Fahrzeuge vor allem zu den Stoßzeiten vor der Ampel kurz vor der Kummerfelder Ortseinfahrt.

Baustelle zwischen Kummerfeld und Pinneberg sorgt zu den Stoßzeiten für Behinderungen auf der Brücke.

shz.de von
27. Februar 2015, 14:00 Uhr

Kummerfeld | Die Ampel steht auf Rot. In einer langen Kolonne warten Auto-, Bus- und Lkw-Fahrer aufgereiht vor der kleinen Brücke. Ein alltägliches Bild auf der Elmshorner Straße. Denn Autofahrer aus Kummerfeld auf dem Weg nach Pinneberg brauchen zurzeit viel Geduld. Vor allem zu den Stoßzeiten morgens und abends stauen sich die Fahrzeuge zwischen dem Osterloher Weg und Kornkamp.

Die Straße ist momentan halbseitig gesperrt, eine Ampel regelt den Verkehr. Bis zu eine halbe Stunde dauert es, um im Berufsverkehr das eigentlich kurze Stück zu passieren. Gestern staute sich die Blechlawine laut eines Lesers zurück bis an die Müllverbrennungsanlage in Tornesch-Ahrenlohe.

Die Baustelle besteht seit Mitte Februar. Die Bauarbeiten werden sich laut Marc Trampe, Pressesprecher der Stadt Pinneberg, noch voraussichtlich bis Ende März hinziehen. Der Geh- und Radweg auf und vor der Brücke wird erneuert. Wenn das Wetter so bleibt, werden die Arbeiten laut Verwaltung auch in der veranschlagten Zeit fertig gestellt. Der frühe Start im Winter sei aufgrund der milden Temperaturen getroffen worden.

Dass die Geduld der Autofahrer offenbar erschöpft ist, berichtet ein Bauarbeiter, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen will. „Es geht hier schon ganz schön aggressiv zu. Einige fahren 70 oder 80 Stundenkilometer. Das ist lebensgefährlich.“ Ein Blick auf die Kolonne, die sich in der Tat sehr schnell durch das Nadelöhr schiebt, bestätigt seine Aussage. Er appelliert an die Auto- und besonders an die Bus- und Lkw-Fahrer, vorsichtiger zu fahren, um die Sicherheit der Arbeiter nicht zu gefährden.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen