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Pinneberger Tageblatt

12. Dezember 2017 | 11:55 Uhr

Umweltschutz im Dauerregen

vom

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Elmshorn | Es hat schon eine gewisse Tradition, dass pünktlich zur Nachhaltica-Messe in Elmshorn der Dauerregen einsetzt. Nicht anders war es am Wochenende. Und so zog Organisator Björn Hansen von der Morgenwelt GmbH am gestrigen Sonntag ein eher durchwachsenes Fazit: "Das ist unsere vierte Messe hier in Elmshorn - und an sieben von acht Tagen hatten wir schlechtes Wetter."

Trotzdem dachten Hansen und sein Team nie ans Aufgeben. "Eine Absage war für uns keine Option", versicherte der Organisator. Wohl auch, weil die Besucher trotz Regens, Wind und kühler Temperaturen der Nachhaltica die Treue hielten. Zwar wurde die 10 000er-Marke des Vorjahres deutlich verfehlt, doch einige tausend Gäste nutzen an den beiden Veranstaltungstagen die Chance, sich auf dem See-Areal im Steindammpark über nachhaltige Energieformen und Umweltschutz zu informieren.

"Umwelt - Genuss - Innovation" hieß das Leitmotiv der Messe. Eröffnet wurde sie von einem halben Dutzend Ehrengäste. Angeführt wurde die illustre Riege von Elmshorns Stadtrat Volker Hatje, Stadtwerke-Direktor Sören Schuhknecht und Sparkassenvorstand Christian Krischker. Und pünktlich zum Kommunalwahl-Wochenende traf mit der Kieler CDU-Landtagsabgeordneten Barbara Ostmeier, ihrer SPD-Kollegin Beate Raudies und Grünen-Vertreterin Eka von Kalben auch die politische Prominenz in der Krückaustadt ein. Ausfälle hatte Hansen hingegen auf Seiten der Aussteller zu verkraften. 45 Anmeldungen lagen dem Veranstalter vor, doch am Sonnabend erschien davon nur zirka die Hälfte. Am Sonntag waren es bei deutlich besserem Wetter immerhin etwa 30 Aussteller, die im Steindammpark ihre Zelte aufschlugen.

Zu denen, die vor dem sonnabendlichen Dauerregen kapitulierten, gehörte der Schiffsmodellbauclub Elmshorn. Erst am Sonntag wurden die Miniaturboote ins Wasser gelassen. Sehr zur Freude des Nachwuchses, der sein Talent als Freizeit-Kapitän erproben konnte. Höhepunkt der Messetage aber war das Public Viewing des Champions-League-Finales Bayern München gegen Borussia Dortmund, zu dem ungefähr 300 Besucher erschienen.

Die fünfte Ausgabe der Nachhaltica ist übrigens bereits in Planung. "Wir kommen nächstes Jahr wieder", versprach Organisator Hansen. "Nicht zuletzt, weil uns die Stadtwerke und die Sparkasse trotz aller Widrigkeiten immer die Treue halten." Einzig das Wetter müsse sich im kommenden Jahr ändern. so der Wunsch der Veranstalter. "Aber auch da sind wir am arbeiten", sagte Hansen.

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