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Hasloh : Umweltausschuss sucht Bezeichnung für neu angelegtes Biotop

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Wettbewerb für die Namensgebung.

von
erstellt am 19.Feb.2015 | 17:00 Uhr

Hasloh | Es gibt Bezeichnungen in der deutschen Sprache, die wohl niemand freiwillig gern verwendet. Zu lang, zu unattraktiv und obendrein Zungenbrecher-verdächtig. „Regenwasserrückhaltebecken“ ist ein gutes Beispiel dafür.

Das dachten auch die Mitglieder des Hasloher Umweltausschusses angesichts des Areals an der Pinneberger Straße: Ein großes Biotop mit einem angelegten See, ringsherum parkähnliches Gelände mit naturbelassenen Flächen – ein Erholungsgebiet für Mensch und Tier.

„Wir laden alle Hasloher ein, sich an der Namensfindung für das Gelände zu beteiligen“, sagt die Ausschussvorsitzende Ilka Schmidt (CDU). Ein Aufruf wurde in den vergangenen Tagen in allen Hasloher Haushalten verteilt.

„Jeder kann seinen Vorschlag auf einen Zettel schreiben, in einen Umschlag stecken und per Post oder persönlich dem Gemeindebüro im Garstedter Weg 16a zukommen lassen“, erklärt Schmidt.

Für die Auswahl des Namens aus allen Vorschlägen wird eigens eine Jury einberufen, die demokratisch entscheiden wird, wie das Gelände zukünftig heißen soll. „Wir haben die bisherigen Bürger des Jahres gebeten, sich dafür zur Verfügung zu stellen“, berichtet Schmidt. Bis Mitte März, haben diese die Möglichkeit, sich für den Posten zur Verfügung zu stellen. Nur wenige Tage später wird dann die Jury einberufen, um gemeinsam mit dem Organisationskomitee – Matthias Guckel (CDU), Dorit Weidtmann (SPD), Norbert Schadendorf-Müller (CDU) und Ilka Schmidt – eine Entscheidung zu treffen.

„Wir hoffen auf zahlreiche kreative Ideen“, sagt Schmidt, die betont, dass das Auswahlverfahren anonym sein wird. „Die Jury entscheidet, ohne zu wissen, von wem der Vorschlag kommt“, versichert die Ausschussvorsitzende. Die Vorschläge können bis Montag, 9. März, abgegeben werden. Die „Taufe“ soll am Sonnabend, 28. März, in Verbindung mit dem Dorfputz „Sauberes Hasloh“ erfolgen.

Für die Gestaltung des Geländes suchen Schmidt und ihre Mitstreiter noch nach Spendern: „In erster Linie denken wir an Bänke und Beleuchtung, aber auch die so notwendige Doggy-Station mit Hundekotbeuteln und Abfalleimer“, so Schmidt. Zwar sei die Anschaffung bereits vom Umweltausschuss beschlossen, doch sei es fraglich, ob diese angesichts der angespannten Haushaltslage auch umgesetzt werden könne: „Wir sind einmal mehr auf das ehrenamtliche Engagement der Hasloher angewiesen.“

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