zur Navigation springen

Siebentunnelweg : Umbau der „Angströhre“ in Halstenbek

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Siebentunnelweg: 90.000 Euro für neuen Geh- und Radweg.

shz.de von
erstellt am 17.Apr.2015 | 14:00 Uhr

Halstenbek | Der Siebentunnelweg am S-Bahnhof Krupunder – der Volksmund nennt die Unterführung „Angströhre“. Die langwierigen Diskussionen vor Jahren mit der Deutschen Bahn über Leckagen aus der Tunneldecke und vermeintlich gefährliche Teeröle aus den Schwellen der Bahngleise sind unvergessen. Am Dienstag, 21. April, beraten die Mitglieder des Bauausschusses ab 19 Uhr im Rathaus erneut über ein Dilemma: den Umbau des viel zu engen Geh- und Radwegs – eine für Beobachter längst überfällige Maßnahme, um die Sicherheit der Nutzer zu erhöhen.

Denn bislang geht es eng zu in der Unterführung: 120 Meter lang, sieben Meter breit, davon sind 3,50 Meter Fahrbahn, 2,50 Meter gemeinsamer Geh- und Radweg sowie insgesamt ein Meter Sicherheitsabstände. Das sind die nüchternen Fakten, die die Verwaltung und Politik zum Anlass genommen haben, eine intensive „Verkehrsuntersuchung Siebentunnelweg“ in Auftrag zu geben.

Für Dienstag liegt folgender Beschlussvorschlag auf dem Tisch: „Die Verwaltung wird gebeten, die Planung und bauliche Umsetzung der Variante 2 des Gutachtens in 2016 zu beauftragen.“ Das heißt: „Der Radverkehr wird auf die Fahrbahn geführt. Die Fahrbahn wird verbreitert, die Lichtsignalanlage kann entfallen. Es entstehen Kosten für den Umbau.“

Zum Verständnis: Der Siebentunnelweg in Krupunder ist ein Nadelöhr, aber als eine Querungsmöglichkeit der Bahnstrecke im Nahbereich des Bahnhaltepunktes Krupunder sowie der Schulen Bickbargen wichtig. Besonders Radfahrer und Fußgänger sowie Schüler der naheliegenden Schulen nutzen die enge Schleuse.

Die Fahrbahn wird laut Verwaltung momentan durch eine Engstellenampel gesteuert. Tempo 30 ist Pflicht. Innerhalb des Unterführungsbauwerks besteht ein einseitig geführter benutzungspflichtiger gemeinsamer Geh- und Radweg. Im April 2014 wurde nach Ausschreibung das Ingenieurbüro Wasser- und Verkehrskontor GmbH (WVK) beauftragt, die Verkehrssituation im Siebentunnel zu untersuchen. Ergebnis: „Der bestehende Geh- und Radweg ist deutlich zu schmal dimensioniert. Insgesamt sind etwa 90.000 Euro für die Umbaumaßnahme inklusive Planungskosten, brutto geschätzt.“

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen