Halstenbek : Umbau an der Grundschule Bickbargen

Magnet für Erstklässler: Die Grundschule Bickbargen. Das kommende Schuljahr startet vierzügig.
Magnet für Erstklässler: Die Grundschule Bickbargen. Das kommende Schuljahr startet vierzügig.

Halstenbeks Verwaltung rüstet sich für Vierzügigkeit.

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12. Juni 2015, 14:00 Uhr

Halstenbek | 2015/2016: 100 Kinder, die eingeschult werden. 2016: 175 Kinder. 2017: 166 Kinder. 2018: 156 Kinder. Neubaugebiete, Zuzüge: Halstenbek ist ein Magnet für Familien. Objekt der Begierde ist außer der Grund- und Gemeinschaftsschule an der Bek die Grundschule Bickbargen. Entsprechend reagieren Politik und Verwaltung: Um die Infrastruktur anzupassen – durchschnittlich wird mit etwa 170 Kindern pro Jahrgang geplant – müssen in Bickbargen zusätzlich Klassenräume geschaffen werden.

Aktuell existieren dort 14 Klassen, 13 Räume stehen für den Unterricht zur Verfügung. Für eine Klasse wird der Lehrstoff in einem Container angeboten – als Übergangslösung, betonte gestern Gisela Sinz-König.

Die Bauamtschefin war auf dem Sprung Richtung Bickbargen. „Zu einer offiziellen Begehung in der Grundschule“, begründete sie ihr enges Gesprächszeitfenster. Vor Ort wollte die Ressortleiterin mit einer Expertenkommission das weitere Fortgehen für die Klassenerweiterung festlegen.

Im Fokus stand und steht die im Sommer freiwerdende Hausmeisterwohnung. „Aus vier Räumen wird ein Kreativhaus“, beschreibt Sinz-König das Vorhaben. „Die bisher privat genutzte Freifläche um das Kreativhaus wird zukünftig für die Schule geöffnet“, heißt es zudem in einer Vorlage der Verwaltung. Und: Erste Vorüberlegung seitens der Schule sei unter anderem das Anlegen eines Schulgartens.

Der Ablauf steht fest: Wände werden im Sommer eingerissen, der Werkraum im Erdgeschoss des Hauptgebäudes zieht in die Wohnung des Hausmeisters um. Um für das Schuljahr 2015/2016 die Basis für Vierzügigkeit zu schaffen, wird parallel der alte Werkraum als Klassenraum umgebaut.

Sinz-König übt gleichzeitig den Weitblick: „Durchatmen können wir im Schuljahr 2016/2017, in dem an der Grundschule Bickbargen der Jahrgang dreizügig startet.“ Doch für den darauffolgenden Jahrgang 2017/2018 werde mit einer Vierzügigkeit geplant, der mit folgender Strategie begegnet wird: Falls die Politik grünes Licht für den Bau der neuen Kita auf dem Interimsparkplatz des im Bau befindlichen Wolfgang-Borchert-Gymnasiums gibt, kann die Kita Bickbargen im Schuljahr 2017/2018 in den Neubau umziehen – und Platz machen für weitere Klassenräume. Zu guter Letzt soll eine energetische Sanierung des Schulgebäudes in 2017 realisiert werden.

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