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Lesung im Kulturkreis : Ulrich Pleitgen begeistert in Halstenbek

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Nachdenkliche und amüsante Töne des Schauspielers bei der Lesung „Und wieder brennt der Tannenbaum“.

Halstenbek | Er hatte es versprochen und gehalten: Ulrich Pleitgen kam zum dritten Mal zur Weihnachtsvorlesung des Halstenbeker Kulturkreises in die Mensa der Grund- und Gemeinschaftsschule an der Bek. Der Schauspieler sorgte mit seinem Programm „Und wieder brennt der Tannenbaum“ für Überfüllung. Der Titel  ließ vermuten, dass es hoch hergehen würde, doch Pleitgen startete nachdenklichen: „Wir leben in einer merkwürdigen Zeit, die Bundesrepublik hat sich vergrößert bis Afghanistan und Syrien und vieles ist nicht in Ordnung.“

 Passend zum Zeitgeist begann der Schauspieler mit einem Gedicht über „Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit“, ein 150 Jahre alter Text von Peter Rosegger. In dieselbe Richtung ging auch die „Reise ins Morgenland“ des kleinen Johannes, der in den Soldatenstiefeln seines Onkels die Heiligen drei Könige zur Krippe führt – weder Onkel noch Stiefel sind beim nächsten Weihnachtsfest dabei. Auch ernsten Texten entlockte Pleitgen Komik. Die Zuhörer lauschten, in den geschickt platzierten Pausen hätte man eine Stecknadel fallen hören können. Den größten Applaus erntete er aber mit  humorvollen Texten von Margret Rettich und Rudolf Herfurtner. Der Abschluss „Weihnachten tierisch fröhlich“, in dem Dorislein von allen Verwandten gleichzeitig ein Haustier geschenkt bekommt und zwar vom Vogel bis zum Alligator, sorgte für Lachtränen und Bauchmuskelkater.

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erstellt am 07.Dez.2015 | 09:55 Uhr

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