zur Navigation springen
Pinneberger Tageblatt

17. Dezember 2017 | 03:58 Uhr

Ukrainische Schüler erleben Pinneberg

vom

shz.de von
erstellt am 16.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Pinneberg | Rund 30 Stunden Bahnfahrt hatten sie gerade hinter sich, da mussten sie schon brav die Schulbank drücken und Reden anhören. Mit Begrüßungsansprachen von Projektkoordinatorin Brigitte Schulz, Schulleiter Matthias Beimel, Bürgervorsteherin Natalina Boenigk, Bettina Fischer von der Bürgerstiftung der VR-Bank und Dankesworten ihrer Lehrerinnen Natalina Lipina und Larissa Sekatschova begann für 19 Schülerinnen und Schüler der "Spezialisierten Schule Nr. 14" in Kiew ihr erster Tag als Austauschschüler in Pinneberg. Kein Wunder, dass einige ein gelegentliches Gähnen nicht vermeiden konnten.

Bis zum 24. Mai werden die 12- bis 16-Jährigen die Schulbank in der Theodor-Heuss-Schule (THS) drücken. Außerdem stehen Ausflüge auf dem Programm und sie werden zusammen mit ihren Gastgebern an einer gemeinsamen Studie arbeiten. Das Thema ist in beiden Ländern aktuell: Migration in Europa. "Am Abreisetag werdet ihr noch müder sein", prophezeiten ihnen denn auch die Lehrer aus beiden Schulen, "aber wunderbare Erinnerungen werden euch dafür entschädigen."

Das wussten die Pädagogen aus langjähriger Erfahrung, denn das Programm jährlicher Austauschbesuche zwischen der Schule Nr. 14 und der THS gibt es schon seit dem Jahr 2000. So war der erste Tag in der Kreisstadt in diesem Jahr für viele der jungen Ukrainer ein Wiedersehen. Nur acht von ihren waren zum ersten Mal dabei.

Ein Novum war die Beteiligung der Bürgerstiftung. Aber der Austausch passe bestens in den Förderungsrahmen der Einrichtung. "Wir wollen in unserer Region wirken", erläuterte deren Sprecherin Fischer. Bildung, Kultur, Wissenschaft, Jugend, Soziales und Umwelt seien die Bereiche, in denen sich die Stiftung engagiere.

Kaum waren die Reden verklungen, da ging es erstmal auf einen amüsanten Erkundungsrundgang durch das THS-Terrain, bei dem es schon sehr kameradschaftlich zuging. Die Freundschaften über weit voneinander entfernte Grenzen hinweg, die seit Jahren bei diesen Begegnungen immer wieder entstehen, seien der eigentliche Gewinn für alle Beteiligten, urteilten die Organisatoren.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen