Überraschungen zum „Zehnten“

Die Teilnehmer posieren mit den beiden Bürgermeistern fürs Gruppenfoto.
1 von 3
Die Teilnehmer posieren mit den beiden Bürgermeistern fürs Gruppenfoto.

114 Kinder genießen Abwechslung beim Zeltlager in Borstel-Hohenraden / Betreuer verlieren beim Tauziehen

Avatar_shz von
15. Juli 2014, 16:00 Uhr

Ganze 48 Stunden lang herrschte der Ausnahmezustand auf dem Gelände der Grundschule in Borstel-Hohenraden in der Quickborner Straße. Von Freitag, 15 Uhr, bis Sonntag, 15 Uhr, fand das traditionelle Zeltlager statt, und das nun schon zum zehnten Mal.

Zum „Geburtstag“ gab es besonders viele Überraschungen. Campleiter Harm Kähler hatte sich zu seinem eigenen 50. Geburtstag Geld gewünscht, das er direkt wieder investierte: zum Beispiel in die Miete für vier große Trampolins und in ein langes Seil für das Tauziehen. Ebenfalls eine Tradition sind die T-Shirts für alle Mitglieder – diesmal gab es türkise für die Betreuer und grüne für die Kinder.

114 an der Zahl hatten sich für das Camp angemeldet. Betreut wurden sie von 16 Jugendlichen und 16 Erwachsenen. Viele der Jugendbetreuer waren schon als Kinder dabei gewesen, etliche der Erwachsenen haben längst selber keine schulpflichtigen Kinder mehr.


Viel Aktion nach den Hot Dogs


Eröffnet wurde das Camp von Bürgermeister Jürgen Rahn und seinem Vorgänger Werner Möller, die symbolisch ein Band durchschnitten. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto auf dem Hügel, das am letzten Tag eine Urkunde mit den Unterschriften der Betreuer ziert, gab es – auch dies traditionell – Hot Dogs.

Nach der Stärkung war jede Menge Aktion angesagt: Es gab ein Soccerfeld, Feuerwehrübungen konnten gemacht werden, es gab eine Lese- und Kuschelecke, Kickertische und vieles mehr. Sehr beliebt war das Bearbeiten von Speckstein. Da entstand das eine oder andere Schmuckstück zur Erinnerung für sich selbst, die Mama oder die Oma.

Außerdem wurden wieder „Mr. und Mrs. Zeltlager“ gekürt. Mit der Hymne „Auf uns“ siegte Lukas (10) bei den Jungs. Bei den Mädchen gewann ein Duo: Tianna (10) und Clarissa (9) erfreuten ihre Mitcamper mit dem „Cup-Song“ aus dem Film „Pitch Perfect“.

Großes Projekt des Wochenendes war die Gestaltung von zwei Marterpfählen mit den Symbolen Geier und Stier unter fachkundiger Anleitung. Sie wurden am Sonntag aufgestellt und sollen im neuen Schuljahr Namen bekommen.

Wer sich so verausgabt, muss auch essen: Am Sonnabendmittag gab es zum Beispiel Spaghetti Bolognese, am Abend wurde gegrillt, zwischendurch gab es selbstgebackenen Kuchen und Eis.


Lagerfeuer und Disko vor der Nachtruhe


Am Abend des Sonnabends standen Lagerfeuer und Disko auf dem Programm, bevor die Kinder zur Nachtruhe wieder in den 47 für sie aufgebauten Zelten verschwanden.

Rektorin Uta Heyer verbrachte viel Zeit auf der vom Schulverein organisierten Veranstaltung. Zwischendurch flitzte sie immer wieder nach Hause, da ihre WestHighland-Terrier-Dame quasi in den Wehen lag. Zu Ehren der deutschen Fußballnationalmannschaft kündigte Heyer an, den männlichen tierischen Nachwuchs Müller und Klose zu nennen.

Mit dem Tauziehen endete das erlebnisreiche Wochenende dann am Sonntag. Eigentlich hatten sich die Betreuer – 32 an der Zahl – ganz gute Chancen ausgerechnet, zum ersten Mal zu gewinnen. Sie schlugen sich auch wacker, am Ende wurden sie aber dennoch wieder nur zweite Sieger.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen