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Pinneberger Tageblatt

19. August 2017 | 04:40 Uhr

Übergriffe: Security im Jobcenter

vom

Kreis Pinneberg | Körperverletzungen, Diebstähle, Sachbeschädigungen und Schmierereien sind im Kreis Pinneberg an der Tagesordnung. In Elmshorn, der größten Stadt des Kreises, ist es besonders schlimm. Dort haben sich die Vorfälle in den vergangenen Monaten so stark gemehrt, dass an immer mehr Stellen der Stadt Sicherheitsdienste eingesetze werden. In Pinneberg wird die Innenstadt bereits seit Langem von einem Security-Dienst bewacht, doch in den vergangen Monaten war es ruhig. Der Einsatz zusätzlicher Sicherheitskräfte nicht nötig.

Ganz anders in Elmshorn, dort - ob auf Baustellen, im Stadtteil Hainholz, oder neuerdings auch im Jobcenter des Kreises Pinneberg - überall dort sind Sicherheitsdienste. Jörg Kregel, Pressesprecher des Elmshorner Jobcenters, sagte auf Nachfrage dieser Zeitung"Wir hatten in letzter Zeit etliche tätliche Übergriffe. Wir mussten handeln, um unsere Mitarbeiter zu schützen". Der zusätzliche Schutz sei zunächst bis Ende des Jahres befristet. "Dann schauen wir, ob sich der Dienst bewährt hat", so Kregel.

Auch an Baustellen setze die Stadt Elmshorn inzwischen vermehrt Sicherheitsdienste ein. "Es ist sehr ärgerlich, wenn man etwas in Elmshorn verschönern will und es irgendwelche Chaoten sofort zerstören", sagte Elmshorns Stadtrat Volker Hatje im Gespräch mit dieser Zeitung.

Auch am Bahnhof, Elmshorns größtem Brennpunkt, war eine erhöhte Sicherheitspräsenz nötig, um die immer wiederkehrenden Probleme in den Griff zu bekommen. Seit Februar hat die Bundespolizei dort einen festen Standort. "Die bisherige Entwicklung ist sehr positiv", sagte Elmshorns Polizeichef Mike Schirdewahn. Er hofft auf weitere positive Effekte durch die Videoüberwachung, die im Herbst am Elmshorner Bahnhof installiert werden soll.

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erstellt am 17.Aug.2013 | 03:14 Uhr

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