Der WM-Pokal in Pinneberg : Turnier für den guten Zweck im Schatten des Pokals

David Fock vom VfL Pinneberg.
David Fock vom VfL Pinneberg.

Maßgeblich am Coup beteiligt war VfL-Ligamanager David Fock, der im Kurz-Interview verrät, wie er die berühmte Trophäe in die Kreisstadt holte.

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06. Mai 2015, 13:30 Uhr

Pinneberg | In diesem Jahr macht der FIFA-WM-Pokal, den die Deutsche Fußballnationalmannschaft 2014 in Brasilien gewann, eine Ehrenrunde durch ganz Deutschland. Sechs Vereine aus dem Gebiet des Hamburger Fußball-Verbandes (HFV) hatten sich darum beworben, dass der Pokal auch auf ihrem Vereinsgelände Station macht. Unter ihnen setzte sich der hiesige Klub VfL Pinneberg mit seiner Bewerbung durch. Am 23. Juli wird der original WM-Pokal im Rahmen eines Fußballturniers zugunsten der Heideweg-Schule den Pinneberger Fußballfans an der Fahltsweide präsentiert. Maßgeblich an diesem Coup beteiligt war VfL-Ligamanager David Fock, der im Kurz-Interview verrät, wie er die berühmte Trophäe in die Kreisstadt holte.

Herr Fock, am 23. Juli kommt der WM-Pokal nach Pinneberg. Wer darf ihn als erstes küssen?
David Fock
: Ich werde mich vornehm zurückhalten (lacht) und etwa der Bürgermeisterin der Stadt Pinneberg, Urte Steinberg, den Vortritt lassen. Oder einem Vertreter des Gesamtvereins VfL Pinneberg, wie etwa Geschäftsführer Uwe Hönke. Ich finde, das ist eine gute Gelegenheit für die Fußballsparte, dem Verein und der Stadt etwas zurückzugeben.

Wie genau haben Sie den Pokal nach Pinneberg geholt?
Ich habe von der Aktion des Deutschen Fußball-Bundes im Internet gelesen und mich spontan beworben, obgleich ich nie damit gerechnet hatte, dass wir den Zuschlag erhalten würden. Das ist für die Stadt eine einmalige Gelegenheit.

Was ist nun vor dem 23. Juli noch zu tun?
Eine Menge. Wir haben am Dienstag einen Ausschuss gebildet, werden nun in Gespräche mit der Stadt, dem Hauptverein und dem Förderkreis gehen. Wir wollen unser turnusmäßiges Benefizturnier zugunsten der Heideweg-Schule mit dem Besuch des WM-Pokals verbinden. Dafür brauchen wir von der Stadt die Genehmigung, den Rasen im Stadion eins nutzen zu dürfen, der eigentlich bis Mitte August gesperrt ist. Darüber hinaus gibt es Auflagen und Wünsche vom DFB. Am 10. Juni werden wir dann an einem Workshop des DFB teilnehmen.

Wie genau gelangt der WW-Pokal ins Stadion 1 an der Fahltsweide?
Leider nicht mit der Post. Der DFB wird ihn mit zwei großen Lkw bringen. Wir müssen dafür sorgen, dass die aufs Gelände passen. Insgesamt 2014 Besucher dürfen sich dann mit dem Pokal, der in einer Glasvitrine stehen wird, fotografieren lassen.

Was ist neben der Pokal-Präsentation für den 23. Juli angedacht?
Es wird natürlich das bekannte Turnier für den guten Zweck stattfinden, an dem unsere erste Herrenmannschaft, ein Team der Behindertenwerkstatt Eichenkamp, eines der Heideweg-Schule sowie ein weiteres der Lebenshilfe Schenefeld teilnehmen werden. Darüber hinaus werden wir für die Verköstigung der Zuschauer sorgen. Kurzum: Es soll ein bunter Tag im Schatten des WM-Pokals werden.

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