Trockenheit: Landwirte machen sich Sorgen

shz.de von
06. Juli 2018, 15:08 Uhr

Kaum Regen, dafür viele Sonnenstunden: Die Landwirte im Kreis Pinneberg machen sich Sorgen um ihre Pflanzen. Die Ernteaussichten seien aktuell sehr unterdurchschnittlich, berichtet Peer Jensen-Nissen, Geschäftsführer des Kreisbauernverbands Pinneberg. Laut Niederschlagsmessungen, die das Wetterportal kachelmannwetter.com zeigt, hat es in diesem Monat im Kreis Pinneberg bislang kaum einen Tropfen geregnet. Im Juni waren es durchschnittlich um die 40 Millimeter, die Werte nördlich von Barmstedt lagen noch darunter. Die Konsequenzen: Der erste Silo-Schnitt sei unterdurchschnittlich gewesen, der zweite und dritte teilweise gar nicht vorhanden gewesen.

Langsam rückt auch der Mais in den Fokus. „Der Mais braucht jetzt Wasser, um den Kolben auszubilden“, so Jensen-Nissen weiter. „Wir freuen uns über jeden Regentropfen. Ideal wären ein paar Tage Landregen.“ Doch der ist laut Deutschem Wetterdienst (DWD) nicht in Sicht: Das Wochenende soll sonnig und warm werden. Erst Anfang der kommenden Woche seien einzelne Schauer möglich, so der DWD.

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