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Serie: Zehn Jahre Tornesch : Treffpunkte für alle Generationen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Jugendzentrum JottZett und Begegnungsstätte Pomm91 versprechen zahlreiche Angebote für alle Altersgruppen.

Tornesch | Die Senioren im Pomm 91, die Jugendlichen im JottZett – in Tornesch gibt es für alle Generationen einen Treffpunkt. Das JottZett an der Klaus-Groth-Straße ist inzwischen seit 25 Jahren der Anlaufpunkt für alle Heranwachsenden.

Die große Jubiläumsfeier mit einem „Tag der offenen Tür“ und einem anschließenden Empfang ist für den 14.    November geplant. Dann wird vermutlich auch über die Höhepunkte der vergangenen Jahrzehnte gesprochen. Ein Open-Air-Konzert mit 600 Besuchern 1996, der Bau einer Skateranlage im folgenden Jahr sowie 2000 eine vom Jugendzentrum organisierte Projektwoche für alle Schulen im Ort – das JottZett hat einiges bewegt. Eine der erfolgreichsten JottZett-Veranstaltungen ist die Organisation des Fests zum Weltkindertag, das vor 20 Jahren zum ersten Mal ausgerichtet wurde und regelmäßig mindestens 1500 Besucher anlockt.

Doch es sind nicht nur die besonderen Aktionen, die das Jugendzentrum unverzichtbar machen. Viel wichtiger ist die tägliche Arbeit, die garantiert, dass die Jugendlichen immer einen Platz haben, an dem sie sich aufhalten können. Langeweile kommt dort garantiert nicht auf. Workshops, Discos, Ferienprogramm – im JottZett steht einiges auf dem Programm. Kreativangebote fehlen ebenso wenig wie Ausflüge und Konzerte. Aufgrund der Nachbarschaft zur Klaus-Groth-Schule ist das Jugendzentrum vor allem für alle Schüler der ideale Treffpunkt. Doch JottZett-Leiter Dieter Krüger und sein Team sind nicht nur an der Klaus-Groth-Straße aktiv. „Unsere Arbeit beschränkt sich nicht auf vier Wände, sondern auf die Ortsgrenzen“, sagt er.

In der Einrichtung kümmert sich ein Vierer-Team um die Heranwachsenden zwischen zehn und 21 Jahren. Zwei davon sind neu dabei. Boris Kaufmann und Alexandra Ehlers unterstützen Krüger und Jugendpfleger Marcus Libberts. Insgesamt gehören dem Fachdienst Soziale Dienste derzeit zwölf Mitarbeiter an. Ein deutlicher Hinweis, wie wichtig die Jugendarbeit für Tornesch ist. So erinnert sich Krüger noch an seine Anfänge vor 20    Jahren, als gerade einmal drei Leute den gesamten Bereich abdecken mussten. Nun sind die Voraussetzungen gegeben, um wirklich etwas zu bewegen. „Wir mischen uns in alles ein, was unsere Zielgruppe angeht“, sagt Krüger.

Ute Leszinski ist die Hauswartin im Pomm91.
Ute Leszinski ist die Hauswartin im Pomm91. (Foto: Zimmermann)
 

Das Pomm91 ist eine Begegnungsstätte für Alt und Jung. Bis 2012 wurde das Gebäude noch als Altentagesstätte bezeichnet. „Das wurde geändert, weil hier nicht nur für Senioren etwas angeboten wird“, berichtet Ute Leszinski. Die Einrichtung reinigen, Raumbelegung organisieren, bei Problemen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen– Leszinski ist als Hauswartin seit 17 Jahren sozusagen das „Mädchen für alles“. Selbst an Wochenenden ist sie häufig im Einsatz, zum Beispiel, wenn der Verein Tornescher Allerlei (TOALL) kulturelle Veranstaltungen anbietet. Der Verein hatte das Gebäude an der Pommernstraße 91 schon Pomm91 genannt, als es noch Altentagesstätte hieß. Dieser Name wurde dann auch offiziell übernommen.

Die Einrichtung wird aber seit mehr als 30 Jahren vor allem von den älteren Mitbürgern genutzt. Für sie organisieren die Wohlfahrtsverbände AWO, Bund vertriebener Deutscher, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, DRK, Kirche und Sozialverband zahlreiche Freizeitaktivitäten. Gymnastik, Stuhl-Yoga, Spielenachmittage, Treffen von Selbsthilfegruppen – die Auswahl ist groß. Das Angebot wird begeistert genutzt. „Wenn das Pomm91 in den Ferien geschlossen ist, fragen die Senioren immer, wann wir endlich wieder aufmachen“, sagt Leszinski.

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