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SPD in Quickborn : Traditionelles Grünkohlessen der Genossen

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

shz.de von
erstellt am 25.Jan.2016 | 16:00 Uhr

Quickborn | „Im Jahr 2015 gab es zwei Dinge, die uns in Quickborn sehr berührt haben: der überraschende Tod des Ortsgruppenvorsitzenden Eckhard Schramm und die Integration der Flüchtlinge“, sagte Jens-Olaf Nuckel gestern beim traditionellen Grünkohlessen der SPD in der Awo-Begegnungsstätte.

Des Weiteren lobte er den Einsatz der Fraktionsvorsitzenden Astrid Huemke und Schramm für den sozialen Wohnungsbau in Quickborn. „Wir haben immer wieder versucht, das umzusetzen und kriegen endlich wieder sozialen Wohnungsbau in Quickborn.“ Fasziniert habe den Quickborner SPD-Chef, dass sich bei der Flüchtlingsbetreuung viele Menschen engagieren, die bisher nicht bei sozialen Projekten in Erscheinung getreten sind. „Es wird nicht lange geschnackt, es wird angepackt“, sagte Nuckel und zollte Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) für die dezentrale Unterbringung und Integrationsarbeit Respekt. „Es gibt nur eine Partei, die mich extrem dabei nervt. Dort gibt es offenen Rassismus“, mahnte Nuckel, der bewusst die Nennung der AfD vermied. „Ich wünsche mir für 2016 endlich Lösungen oder Lösungsansätze für die Krisengebiete, damit nicht noch mehr Menschen fliehen müssen“, sagte Nuckel.

Der Kreisvorsitzende Thomas Hölck lobte die neuaufgestellte SPD. „Ich möchte mich bei Jens-Olaf Nuckel bedanken, dass er in einer schwierigen Situation Verantwortung übernommen hat“, sagte Hölck. Beeindruckt habe ihn auch der neue stellvertretende Vorsitzende Tom Lenuweit. „Ich glaube, nirgendwo gibt es sonst einen Stellvertreter, der erst 16 Jahre als ist“, sagte Hölck. Er kritisierte bei der Flüchtlingspolitik die „Doppelstrategie“ der CDU: „Auf der einen Seite wird ,Wir schaffen das‘ propagiert und auf der anderen Seite Angst verbreitet. Das ist ein Weg, den man nicht unterstützen kann.“ Er rief seine Parteikollegen dazu auf, die Stimme gegen die AfD zu erheben. „Das sind Feinde der Demokratie. Das ist übelste Hetze. Das ist eine Schande für dieses Land“, sagte Hölck. Für ihn sei die AfD nicht rechtspopulistisch oder rechtskonservativ. „Das ist mehr. Wir müssen jedem sagen, was es bedeutet, wenn man ihnen hinterherläuft.“

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