Traboldt ist Spitzenkandidatin

 Mehr Plätze in Kitas: Ein Thema von vielen, mit denen die Sozialdemokraten Linja Voges (von links), Matthias Kurre, Herbert Hoffmann, Angela Traboldt und Kai Vogel in den Wahlkampf ziehen.
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Mehr Plätze in Kitas: Ein Thema von vielen, mit denen die Sozialdemokraten Linja Voges (von links), Matthias Kurre, Herbert Hoffmann, Angela Traboldt und Kai Vogel in den Wahlkampf ziehen.

SPD beschließt Wahlprogramm: Standort für Ernst-Paasch-Halle soll gesichert werden

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23. Januar 2018, 16:55 Uhr

Junge Sozialdemokraten und erfahrene Kommunalpolitiker: „Es ist eine gute Mischung an Personal, mit der wir in den Wahlkampf ziehen. Ich freue mich auf die kommenden Jahre“, sagte die SPD-Fraktionsvorsitzende Angela Traboldt. Sie geht als Spitzenkandidatin in den Kommunalwahlkampf am 6. Mai 2018.

Während der Mitgliederversammlung hat der SPD-Ortsverein Pinneberg das Wahlprogramm und die personellen Entscheidungen für die Kommunalwahl auf den Weg gebracht. „Das Wahlprogramm wurde nach intensiver Diskussion ohne Gegenstimme angenommen“, sagte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Kai Vogel. Mit diesem Wahlprogramm sei die Pinneberger SPD gut auf die kommenden fünf Jahre vorbereitet. „Wir wollen Pinneberg einen großen Schritt bei den offenen Ganztagsschulen voranbringen, die Ernst-Paasch-Halle zu einem Kulturzentrum entwickeln und so den Standort sichern, die Gewerbesteuern durch Erschließen der Gewerbegebiete deutlich erhöhen und weitere Plätze in den Kindertagesstätten schaffen“, zählte Vogel nur einige Ziele auf, mit denen die Sozialdemokraten auf Stimmenfang gehen werden.

Zu den genannten Wahlzielen im Einzelnen: Die Ernst-Paasch-Halle sei für die SPD eine Herzensangelegenheit, betonte gestern Traboldt im Gespräch mit unserer Zeitung. Eine Stadt mit etwa 43 000 Einwohnern brauche ein Kulturzentrum. „Für die vielfältige Theaterbranche wäre ein Kulturzentrum ein großer Vorteil“, sagte Traboldt.

Die Forderung der offenen Ganztagsschulen besonders im Grundschulbereich sei wichtig, um Familie und Beruf zu vereinbaren. „An den Schulen ist der Bedarf da und es wird gut angenommen“, sagte sie. „Außerdem brauchen wir eine Erweiterung der Betreuungszeiten. Die Acht-Stunden Regelung ist zu starr.“ Zudem seien die Elternbeiträge extrem hoch im Vergleich zu Hamburg. Das alles will die Pinneberger SPD verbessern.

Dass sich die Gewerbesteuereinnahmen in den vergangenen Jahren fast verdoppelt haben, schreibt sich die SPD auf die Fahnen. „Wir haben zusammen mit der Wirtschaftsförderung dieses hervorragende Ergebnis erzielt. Die Gewerbesteuer hat sich gut entwickelt. Wir wollen aber auf über 20 Millionen Euro kommen“, führte Traboldt aus.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Sport. „Wir warten sehnsüchtig auf den Sportentwicklungsplan.“ Man sei im Gespräch mit den Sportvereinen, um auch weiterhin ein gutes Angebot machen zu können.

„Damit hat sich die SPD in Pinneberg klar zu einer Entwicklung unserer Stadt positioniert, die eine gute Mischung aus Innovationen für in die Zukunft gerichtete Projekte enthält und ebenfalls Verlässlichkeit für unsere Bürgerinnen und Bürger bietet“, fasste es SPD-Ortsvereinsvorsitzender Vogel zusammen.

Die personellen Entscheidungen wurden ebenfalls getroffen. Die 18 Wahlkreise und die Liste für die Kommunalwahl wurden aufgestellt. „Die Pinneberger SPD tritt in den 18 Wahlkreisen mit sieben Jusos an, setzt aber auch auf erfahrene Personen. Diese personelle Mischung zeigt: Die SPD in Pinneberg ist personell sehr gut aufgestellt und wir blicken zuversichtlich dem 6. Mai entgegen“, so die Spitzenkandidatin Angela Traboldt.

>www.spdpinneberg.de







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